Letzte Aufnahmen zum Hörspiel im Kasten

Am Mittwoch waren Oma und Opa Schmidsteiner dran. Richtig rührselig, wie sie sich mit Lukas, Nele und Schlunz in den Armen gelegen haben und doch dabei immer vor dem Mikro stehen mussten.

Hier ein Bild vom Mittwoch:

Hintere Reihe: Lukas (Micha Feuer), Schlunz (Jonas Falk), Nele (Magdalena Strott)

Vordere Reihe: Oma Schmidtsteiner (Marlies Schulze) und Opa Schmidtsteiner (Burkhard Broksch).

Sind sie nicht herzallerliebst?

Mir haben die Aufnahmen jedenfalls riesig Spaß gemacht und ich freu mich schon, die Geschichte endlich im Ganzen hören zu können.

Hörspielaufnahmen begonnen

Heute haben wir mit den Aufnahmen für das Schlunz-Hörspiel begonnen und wir haben schon einiges aufs Band gebracht. Hier schon mal ein Foto der gesamten Familie Schmidtsteiner:

Vorne Lukas (Micha Feuer) und Schlunz (Jonas Falk), dahinter Papa Schmidtsteiner (Carsten Ising), Nele (Magdalena Strott) und Mama Schmidtsteiner (Manuela van der Thems). Am Dienstag und Mittwoch gehen die Aufnahmen weiter. Morgen (Dienstag) kommen Adelheid, Frau Preisel, Herr Hochmuth, Knut und Brutus dazu. Am Mittwoch kommt Frau Rosenbaum dazu. Ich freu mich schon. Und ich finde, die Schauspieler machen das super. Immerhin sind es alles keine Profis, aber sie knien sich voll und ganz in ihre Rolle rein. Ganz spitze.

Ich bin viel älter

Gerade hab ich mit dem Papa eines Schlunzlesers telefoniert. Die haben sich Gedanken darüber gemacht, wie es sein kann, dass ich schon fast 40 bin, aber auf dem Foto auf der Schlunzseite aussehe wie höchstens 30. Die Antwort ist ganz einfach: Die Fotos sind uralt, aber es existiert irgendwie kein druckreifes aktuelleres Bild von mir. Und um euch alle mal total zu schocken, wie alt ich inzwischen wirklich bin, hab ich hier jetzt mal ein aktuelles Bild von mir gepostet, zumindest vom Oktober von der Buchmesse.

Altersgegerbtes Gesicht, kurze, graue bis weiße Haare, das bin ich heute. Und im nächsten Jahr im April werde ich 40. So alt bin ich schon! Viel älter also, als euch die Bilder hier auf der Schlunzseite das einreden wollen.

Viele Grüße und alles Gute im neuen Jahr

von

Harry

Frohe Weihnachten

Allen Schlunzlesern und Schlunzfans wünsche ich ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, schlunzige Weihnachtsgeschenke und viele gute Gedanken über das Kind in der Krippe, das natürlich gar kein Kind geblieben ist und dessen Geschichte eigentlich erst anfängt interessant zu werden, als es erwachsen ist.

Schlunzige Grüße

von

Harry

Die Sprecher für das Hörspiel

Mensch, ich freu mich schon. Die Sprecher für das Schlunz-Hörspiel stehen schon weitegehend fest:

Schlunz: Jons Falk

Lukas: Micha Feuer

Nele: Magdalena Strott

Mama: Manuela van der Teems

Adelheid: Ingeburg Bedke

Frau Rosenbaum: Iris Voß

Frau Preisel: Helma Mirza

Knut: Felix Klinkert

Brutus: Tobias Schuffenhauer

Jule: Birgit Klinkert

Oma Schmidtsteiner: Marlies Schulze

Elmar: Johannes Strott

Der Papa fehlt mir noch. Ich suche noch einen guten Schauspieler-Papa, der unseren Schmidtsteiner-Papa so gut sprechen kann, dass er so rüberkommt wie im Buch: ein bisschen schlau, ein bisschen schüchtern, ein bisschen spießig, ein bisschen hilflos. Wer kennt jemanden? Bitte melden! Große Einschränkung: Er darf keinen Dialekt in seiner Aussprache haben (darum kann ich selbst auch keine Rolle sprechen).

Lasst euch für heute herzlich grüßen

von

Harry

Schlunz kommt seiner Vergangenheit näher

Hier noch mal ein Auszug aus Schlunz 5, an dem ich gerade fieberhaft schreibe. Ich hoffe, das erste Manuskript heute oder übermorgen fertig zu kriegen, damit ich es endlich meinen Kindern vorlesen und den Probelesern zum Lesen geben kann. Ende Dezember muss ich dann alle Veränderungen einfügen können.

Also, hier die Leseprobe. Schlunz ist mit Lukas und Tim (den er immer noch mit Marius anredet) in der Stadt, von der er sagt, sie kommt ihm bekannt vor. Sie gehen in die Fußgängerzone. An einen Ort, an dem eine hohe Säule in der Mitte steht und viele Straßenbahnen drumherum fahren und anhalten.

Dann wandte sich Schlunz an Tim: „So, Marius. Jetzt, wo wir wieder zu Hause sind, kannst du doch alles zugeben.“

Tim schaute noch einmal zu den bunten Leuten neben Schlunz. „Sind wir hier zu Hause?“

„Ja“, sagte Schlunz. „Zumindest kurz davor. Weißt du das nicht mehr?“

„Schlunz“, sagte Tim behutsam.

„Ach, komm“, sagte Schlunz. „Jetzt hast du dich lang genug verstellt. Wir sitzen wieder hier, du weißt alles und ich will es auch wissen.“ Er lehnte sich zurück und stützte sich hinten auf die Hände auf. „Erzähl mir alles, was wir früher gemacht haben.“

Tim lachte unsicher, schaute Lukas an, dann wieder Schlunz. „Okay“, sagte er ergeben. „Dann will ich dir mal von früher erzählen, als wir jeden Tag hier waren.“

„Na endlich“, sagte Schlunz und setzte sich wieder aufrecht hin. Mit großen Augen sah er Tim an. Auch Lukas starrte Tim an. War das etwa doch Marius? Wie von allein klappte Lukas’ Mund auf.

„Also“, begann Tim. „Hier haben wir jeden Tag gesessen. Auf diesen Stufen mit diesen Leuten da.“ Er zeigte mit dem Kopf zu den bunten Jugendlichen. „Der eine heißt Spunk, der andere heißt Stunk und die Frau da heißt Stank und die andere Schrank.“

Schlunz lachte laut. „Du spinnst ja.“

Tim redete weiter. „Immer nach der Schule sind wir mit der Straßenbahn hierher gefahren und haben silberne Audis gezählt.“

Schlunz lachte wieder, aber das Lachen klang verzweifelt. Wie ein Lachen, das kein Heulen werden sollte. „Du erzählst Quatsch“, rief Schlunz und wollte weiterlachen.

„Und dann sind wir hier herumgehüpft“, erzählte Tim weiter, „und gehüpft und Straßenbahn gefahren und haben Omas die Handtaschen geklaut …“

„Hör auf!“, rief Schlunz, das Lachen wirkte immer künstlicher, da waren schon wieder Tränen in seinem Gesicht. „Was erzählst du denn da? Das stimmt doch alles gar nicht!“

„Nicht?“ Tim legte eine Pause ein. „Wie war es denn?“

„Ganz anders!“ Schlunz stand auf und zeigte auf eine der Straßenbahn-Haltestellen. „Hier sind wir immer ausgestiegen. Und dann …“ Er stockte und blieb in seiner Bewegung stehen.

„Ja?“, sagte Tim. „Und dann?“

Etwas hatte sich verändert. Alle Kraft war aus Schlunz’ Gesicht gewichen. Mit aufgerissenen Augen stand er da und starrte auf die Haltestelle, auf die er gerade gezeigt hatte. In seinem Kopf schien es zu rattern. Jetzt kommt alles wieder, dachte Lukas. Sein Herz klopfte ihm bis zum Hals. „Bitte, lieber Gott“, stammelte er leise vor sich hin.

Schlunz drehte sich um und ging los. Schneller Schritt. Sehr schneller Schritt. Er überquerte den gesamten Platz, ohne auf die Straßenbahnen zu achten. Tim und Lukas sprangen sofort auf und gingen hinterher.

„Schlunz!“, rief Lukas, aber Tim hielt ihn zurück. „Lass ihn“, sagte er. „Wir folgen ihm einfach.“

Schlunz on Tour in der nächsten Woche

Eigentlich wollte ich mit Schlunz 5 jetzt endlich mal zum Ende kommen, damit ich es den Dezember über meinen Probelesern geben und auch meinen Kindern vorlesen kann. Aber irgendwie kommt dauernd was dazwischen und nächste Woche bin ich auch wieder ein paar Mal unterwegs. Vielleicht sehen wir uns ja sogar.

Also. Am Montag, den 1. Dezember bin ich in der Lenzenberg Grundschule in 65527 Niederseelbach.

Am Mittwoch, den 3. Dezember bin ich zuerst in der Grundschule in Wilnsdorf, Siegerland, und danach in Weitefeld in der Grundschule, auch Siegerland. Vielleicht sehen wir uns dann ja doch mal.

Ich freu mich auf euch!

Und dann geht Schlunz 5 endlich wirklich in die Schluss-schreib-produktion!

Viele Grüße

von

Harry

24 Stunden mit dem Schlunz

Ist das nicht irre?

Eine Gemeinde in Uttrichshausen (bei Fulda) hat im Oktober Kinder ab 8 Jahren zu einer besonderen Aktion eingeladen: „24 Stunden mit dem Schlunz“ hieß das. Innerhalb eines ganzen Tages wollten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Kindern das komplette Buch „Der Schlunz“ (Band 1) vorlesen.

Begonnen haben sie Mittwochs morgens um 10.00 Uhr. Zwischendurch wurden jede Menge Spiele angeboten, die Hauptpersonen des Buches in Lebensgröße malen und aufhängen, Schlunz-Lesezeichen wurden aufwändig gebastelt und laminiert, Mittagessen und Abendessen gehörte natürlich dazu. Die Szene im Wald wurde denn auch im Wald vorgelesen. Die Kinder haben sogar im Gemeindehaus übernachtet, am nächsten Morgen dort gefrühstückt. Und als die Eltern um 10.00 Uhr am nächsten Tag kamen, um die Kinder abzuholen, war das Buch ausgelesen.

Also, ihr lieben Uttrichshäuser, über so eine Aktion freu ich mich natürlich riesig. Und wenn die Kinder dadurch sogar noch erleben, dass Gott ein guter Vater ist, dass man mit ihm reden kann und dass er weiterhin da ist, dann freu ich mich noch mehr.

Gestrichene Szene aus Schlunz 5

Und schon musste ich die erste Szene schon wieder aus dem neuesten Schlunz rausnehmen, obwohl ich noch gar nicht fertig bin mit Schreiben.  Aber ich dachte, meine Blog-Leser interessiert es sich vielleicht. Also. Kurz zum Zusammenhang. An einem Sonntag Nachmittag ergreifen Schlunz und Lukas zusammen mit Tim die Gelegenheit beim Schopf und fahren nach Darmstadt. Als erstes steuert Tim das Autohaus an, das Lukas in Band 4 schon im Internet gefunden hat. Hier will er etwas über den Schlunz herausfinden. Die Szene musste ich streichen, weil mir erst nachträglich wieder eingefallen ist, dass es sich ja um einen Sonntag Nachmittag handelt und die Autohäuser demzufoge natürlich geschlossen haben (außer es handelt sich um einen „Tag der offenen Tür“, dann könnte ich Teile daraus noch retten). Okay, und hier ist die Szene:

Vor dem Autohaus war ein großer Parkplatz. Tim hielt an.

„Wo sind wir hier?“, fragte Schlunz.

„Kennst du das Autohaus?“, fragte Tim, als sie ausstiegen.

„Nein.“

Tim ging geradewegs in das Gebäude hinein. Lukas und Schlunz folgten.

„Guten Tag“, sagte er zu der Frau, die hinter einer Theke saß.

„Guten Tag“, begrüßte die Frau die drei. „Wie kann ich Ihnen helfen?“

„Mein Freund möchte seine Mutter sprechen“, sagte Tim und fasste Schlunz an die Schulter. Lukas erschrak. Wusste Tim etwas, das Lukas nicht wusste?

„Wer ist seine Mutter?“, fragte die Frau.

„Wissen Sie das denn nicht?“, fragte Tim erstaunt.

„Nein.“ Die Frau musterte Schlunz genauer. „Müsste ich das wissen?“

„Klar“, sagte Tim. „Er ist doch ganz oft hier gewesen.“

Die Frau nahm ihre Brille ab und schaute Schlunz noch genauer an. „Wie heißt du denn?“

Schlunz schaute unsicher zu Tim, dann zu der Frau: „Schlunz.“

„Schlunz?“ Die Frau sah zu Tim. „Soll das ein Witz sein?“

„Das ist sein Spitzname“, sagte Tim und lächelte. „Unter dem Namen müsste ihn eigentlich jeder kennen. Sie auch.“

Die Frau schüttelte den Kopf, aber sie schien nachzudenken. „Nein“, sagte sie dann. „Das sagt mir nichts. Und ich wüsste auch nicht, welche unserer Mitarbeiterinnen einen Jungen mit diesem Namen hat.“

„Sie hat hier einen Audi gekauft. Einen silbernen Audi TT Roadster Capriolet.“

„Ach so“, sagte die Frau. „Also eine Kundin?“

„Ja.“

„Das ist natürlich was anderes. In der Regel kenne ich die Kinder unserer Kunden nicht. Sollte sie denn hier sein?“

„Sie kommt zumindest öfter hierher.“

Lukas sah von einem zum anderen. Er fühlte sich wie im falschen Film.

„Wie ist denn ihr Name?“, wollte die Frau wissen.

„Das weiß ich leider nicht.“

Die Frau sah Schlunz an: „Aber du müsstest es doch wissen.“

Schlunz sprangen die Tränen in die Augen. Er schüttelte langsam den Kopf.

Tim ergriff wieder das Wort: „Er … er ist ein bisschen durcheinander. Er hat sich verlaufen und ist so aufgewühlt, er traut sich nicht mehr zu reden.“

Die Frau schaute ungläubig zu Tim, dann wieder zum Schlunz. „Stimmt das?“

Schlunz zog die Nase hoch. Sein Kinn zitterte. Aus jedem Auge lief ihm eine Träne über die Wangen.

„Ach“, die Frau bekam etwas Mütterliches. „Armer Junge. Das ist ja furchtbar.“ Sie schaute wieder zu Tim. „Sind Sie schon bei der Polizei gewesen?“

„Nein“, sagte Tim. „Aber das ist eine gute Idee. Vielleicht sollten wir da mal nachfragen.“

Die Frau setzte ihre Brille wieder auf. Für sie schien das Gespräch beendet zu sein. „Alles Gute“, sagte sie freundlich. Die drei wendeten sich zum Gehen, da drehte sich Tim noch mal um.

„Ach, noch was“, sagte er dann, „vielleicht war es auch gar nicht seine Mutter, die hier den Audi gekauft hat. Vielleicht war es eine Verwandte oder eine Freundin. Wenn sie noch mal kommen sollte, können Sie mich dann anrufen?“ Er reichte ihr ein Kärtchen mit seiner Adresse und Telefonnummer. Die Frau nahm das Kärtchen und las es aufmerksam durch. „Niederkirchen“, las sie vor. „Wo ist das?“

Tim nannte eine größere Stadt in der Nähe von Niederkirchen.

„Aha“, sagte die Frau, aber sie schien sich sehr zu wundern. „Ist gut. Ich sag Bescheid.“

Dann verließen sie das Autohaus.

„Woher weißt du, dass seine Mutter hier war?“, fragte Lukas aufgeregt, als sie wieder im Auto saßen.

„Das weiß ich doch gar nicht“, sagte Tim. „Aber irgendwas musste ich doch sagen, oder?“

Platz 1 in den Alpha-Buchhandlungen

Das ist ja mal eine coole Neuigkeit! Auf der November-Bestsellerliste der Alpha-Buchhandlungen (das sind christliche Buchhandlungen) ist Schlunz 4 auf Platz 1 – vor Max Luccado und Tiki Küstenmacher! Und sogar vor Maya und Domenico, die waren im September noch auf Platz 2 direkt nach den Losungen (und Schlunz 4 auf Platz 5).

Also freut euch mit dem Schlunz!