Der erste Schlunz-Comic

Im April erscheint der erste dreiseitige Schlunz-Comic der Welt, und zwar in der Kinderzeitschrift „Kläx“, erhältlich beim Bundesverlag. Zur Kläx-Seite gelangst du hier.

Und hier extra für euch schon mal zum Schnuppern der Anfang des Kläx-Comics.

Schreibt doch mal im „Kommentar“, wie er euch gefällt. Was sagt ihr zum Schlunz, zu Lukas und Nele, zu Adelheid? Unter allen Kommentaren verlosen wir fünfmal die April-Ausgabe des Kläx-Heftes!

Schlunz Hörspiel fertig

So, jetzt hab ich die komplette CD schon fertig abgemischt bei mir zu Hause liegen! Ich finde, sie ist klasse geworden. Leider mussten wir vieles aus dem Buch herausstreichen, viele Gespräche mit dem Schlunz und Papa und Jule zum Beispiel über verlorene Väter und so weiter. Aber die Haupt-Szenen sind natürlich dabei: Wie die Schmidtsteiners den Schlunz finden, wie Schlunz und Lukas sich schon in der ersten Nacht anfreunden, wie sie eine Ketchup-Bombe auf Frau Rosenbaum schmeißen und dann natürlich die legendäre Szene mit dem Kuchenbacken und wie Frau Rosenbaum mit vereinten Kräften durchs Küchenfenster geschoben wird.

Am liebsten würde ich euch jetzt schon mal eine Szene hier irgendwo auf die Seite zum Hören anbieten, aber ich weiß nicht, wie das technisch geht. Vielleicht findet sich ja bald ein hilfsbereiter Kollege, der das für euch übernimmt.

Also, ich bin schon ganz gespannt auf eure Rückmeldung zum Hörspiel, wenn es in den nächsten 14 Tagen oder Wochen endlich erscheint. Ich hab gehört, es soll am 8. April rauskommen, also ganz knapp vor Ostern. Hoffentlich könnt ihr euch die CD dann noch ins Osternest legen lassen. Ansonsten müsst ihr euch einen Gutschein wünschen und die CD dann nach Ostern kriegen.

Das Buch „Der Schlunz und der unsichtbare Wächter“ soll auf jeden Fall noch Ende des Monats auf den Markt kommen. Ich freu mich schon!

Illustrationen im Buch

Also, die Veröffentlichung von Band 5 rückt ja immer näher. Sicher habt ihr gesehen, dass sich die Schlunz-Startseite jetzt schon auf Band 5 eingestellt hat (wurde auch höchste Zeit). Hier schon mal zwei Bilder aus dem neuen Buch „Der Schlunz und der unsichtbare Wächter“:

Schlunz und Lukas nehmen mit ihrer Familie an einer Gemeindefreizeit teil. Die findet in einer Burg statt. Unheimlich. Nachts hören Schlunz und Lukas Geräusche auf dem Flur. Schlunz lässt es sich natürlich nicht nehmen, dem nachzugehen.

Eines Abends ist Elmar verschwunden. Er hat versucht, das Innere seiner Bettdecke zu richten und findet nicht mehr den Ausgang. Fünf Minuten später erscheint ein geblümtes Gespenst auf dem Flur und heult. Adelheid ist gar nicht begeistert.

Ich freu mich schon auf eure Kommentare, wenn ihr den Schlunz gelesen habt.

Neue Rubrik „Fragen an Harry“

Habt ihr schon gesehen? Oben links in der Ecke (da wo der Harry auf dem Foto hinschaut) gibt es jetzt noch eine neue Überschrift: „Fragen an Harry“. Da hab ich jetzt mal die mir am häufigsten gestellten Fragen reingestellt, die immer wieder von Schülern kommen, die den Schlunz in der Schule vorstellen wollen.

Fehlen noch Fragen? Dann fragt mich und dann kann ich die Fragen an Harry ja noch erweitern.

Beim nächsten Mal stelle ich schon mal ein paar Illustrationen vom neuesten Schlunzbuch rein. Thomas Georg hat die Innen-Illustrationen (also die Bilder im Buch) inzwischen fertig und ich bin mal wieder total begeistert. Demnächst hier im Block.

Leseprobe Schlunz 5

Endlich Herbstferien! Der September war zu Ende, der Oktober begann mit einem sonnigen Wochenende. Die Blätter an den Bäumen verfärbten sich rot und gelb, Schlunz und Lukas spielten den ganzen Tag Fußball auf dem Platz hinter der Schule.

„Siehst du den Mann auf dem kleinen Moped da hinten?“, fragte Lukas einmal, als er gerade den Ball aus einem Strauch holte.

„Ja“, antwortete Schlunz. „Der steht schon die ganze Zeit da.“

„Was der wohl will?“

„Keine Ahnung. Mit mir hat er nicht gesprochen.“

Lukas hatte kein gutes Gefühl. „Der beobachtet uns“, sagte er.

„Ja“, sagte Schlunz und grinste. „Das ist die Frau im Audi. Die hat sich in einen Mann auf dem Moped verwandelt.“

Lukas war nicht zum Lachen zumute. „Und wenn er es doch auf dich abgesehen hat?“

„Ach Quatsch“, sagte Schlunz. „Ich glaube, du übertreibst. Der Killer ist im Gefängnis, die Frau im Audi sieht anders aus. Und ansonsten ist die Welt nicht voller Leute, die mich töten oder entführen wollen.“

Und damit trat er den Ball mit einer solchen Wucht unter Lukas’ Fuß heraus, dass der Ball hoch über den Platz flog und fast in der anderen Ecke im Gebüsch gelandet wäre. Beide rannten hinterher und Lukas bemühte sich, den Mann nicht weiter zu beachten. Kurz darauf war er verschwunden.

Ein kritischer Leserbrief

Diesen Brief erhielt ich letzte Woche von Jonathan, 14 Jahre. Es zeigt, dass nicht alle immer nur gut auf den Schlunz zu sprechen sind:

„Hallo Harry,

ich finde, was du über den Schlunz schreibst, nicht richtig und auch nicht gut. Um dir verständlich zu machen, was ich meine, werde ich in diesem Brief verschieden Beispiele anführen, die du selbst verwendest. […] In der „gratis-Leseprobe“ (kann man hier nachlesen, Anmerkung von Harry) verniedlichst du deine Absichten gegenüber den Erwachsenen, denen du versuchst klar zu machen, dass „Der Schlunz“ nichts Schlimmes ist. Das, was du als einen „Hauch von Satire“ bezeichnest, ist eigentlich mehr oder weniger eine Verniedlichung der Wortgruppe „ablästern über eine christliche Familie“.

Es fängt damit an, dass die Schmidtsteiners [gemeint sind Onkel Torsten und seine Familie, Anmerkung von Harry] aus einem Ort namens „Glaubensthal“ kommen. Als nächstes ist mir aufgefallen, dass du eine Familie mit acht Kindern nicht gerade positiv findest. Das finde ich nicht schlimm, denn es ist deine eigene Meinung. Aber dass in Deutschland an jedem Arbeitstag 1.000 Kinder an Abtreibung sterben, ist dir wahrscheinlich nicht bewusst. Jetzt weißt du es. Deshalb sind acht Kinder besser als acht kleine Babys auf dem Gewissen. Auch finde ich es nicht gut, dass du die acht Kinder, ihre Namen und ihre „Klamotten“ ziemlich negativ bewertest.

„Samy ist ganz okay und nicht so verbohrt wie die anderen“, schreibst du. Das finde ich auch nicht nett, eigentlich richtig gemein, denn du verallgemeinerst etwas: nämlich dass christliche Familien verbohrt sind. Das war mir ganz neu, kenne ich doch einige Familien mit vier und mehr Kindern, die alle nicht verbohrt sind.

Dann ging es erst richtig los. Von der ersten Zeile an wird der kleine Hiob in ein schlechtes Licht gerückt. Dass einjährige Kinder oft schreien und weinen, ist normal. Dass da aber gleich wieder ein Bezug zur Bibel hergestellt wird, ist absolut unnormal. Auch finde ich es sehr gemein oder besser gesagt unlogisch, eine Familie von 10 Personen als „Menschenmasse“ zu bezeichnen. Die ganze Beschreibung der Familie finde ich mehr als gemein gegenüber einer Familie, die den Willen Gottes erfüllt (1 Mose 1,28; 1 Mose 9,1; 1 Mose 9,7). […] Auch solltest du wissen, dass ich nie einer so schlimmen Familie begegnet bin, falls es so eine Familie überhaupt gibt. Du veräppelst auch das Gebet [„Ende der Durchsage“], was ich mir an deiner Stelle gut überlegt hätte, denn Paulus schreibt schon in der Bibel in einem Brief an die Galater:

„Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten. Denn was ein Mensch sät, das wird er ernten.“ (Galater 6,7)

Noch ein paar Fragen an dich:

Was bezweckst du mit deinem Buch? Willst du mit deinem Buch Kinder zu Gott führen oder Geld verdienen? Welche Werte vermittelst du? Bist du dir sicher, dass das, was du schreibst, richtig ist? Kannst du das, was du schreibst, vor Gott verantworten?

Lieber Harry, dafür dass du (noch) der Chefredakteur von „Guter Start“ bist (oder was du nun auch immer  bist), finde ich es sehr schlimm, so ein Buch zu schreiben.

Du siehst, ich brauche dein Buch gar nicht zu lesen und bin trotzdem ganz gut informiert.

Viele Grüße (denk mal darüber nach)

Jonathan, 14 Jahre“

Neues vom Schlunz

Letzte Woche war ich ja aufm Roth, hab ich ja schon erzählt, gelle.

Diese Woche muss ich Schlunz 5 endlich mal auf den letzten Stand bringen, obwohl ich glaube, dass ich da nicht so richtig zu komme. Denn morgen Vormittag bin ich zur Schlunz-Lesung in Detmold, nachmittags und abends besuche ich Freunde dort in der Nähe. Und am Freitag laufen wir mit unserer Jungschar Schlittschuh, da geht auch viel Zeit bei drauf.

Nächste Woche bin ich auch schon wieder im Namen des Schlunz unterwegs.  Am Dienstag bin ich morgens in der Schule in Bielstein (in der Nähe von Herborn, Hessen) und am Nachmittag im selben Ort in der Jungschar. Am Mittwoch bin ich zu Gast in der Schule in Haiger, ebenfalls Hessen (gerade noch so, fast schon Siegerland).

Und wie gesagt, was Schlunz 5 angeht, da könnte ich demnächst ja noch mal einen Ausschnitt zum Lesen hier reinstellen. Dann ist die Wartezeit bis zum Erscheinungstag ein bisschen verkürzt, ja?

So, nun wünsche ich euch noch eine angenehme Restwoche

euer

Harry

Kinderbibelwoche in Eschenburg Roth

So, ab morgen (Mittwoch, 28. Januar) bin ich wieder bis Sonntag zu einer Kinderbibelwoche unterwegs. Diesmal im schönen Hessenland und da in einer besonders schönen Gegend, nämlich im Lahn-Dill-Kreis. Und da in einer noch mal schöneren Gegend, nämlich in Eschenburg (von der A 45 Ausfahrt Dillenburg und dann etwa 12 km Richtung Frankenberg/Biedenkopf – aber nur in die RICHTUNG! Mit Frankenberg hat Eschenburg nix zu tun!). Das Dorf, in dem die Kinderbibelwoche stattfindet, heißt Roth.

Schlafen werde ich in dieser Zeit in einem anderen Ortsteil von Eschenburg, nämlich im noch schöneren, gar nicht mehr zu steigernden Eibelshausen. So, und jetzt mal alle im Chor aufsagen: EIBELSHAUSEN!

Okay. Genug geschwärmt. Is ja auch klar, wenn man gebürtig von da kommt und dann auch wieder bei Mama und Papa im Haus schläft, dann kann man auch schon mal sentimantal werden …

Sollte es also Schlunzfans aus der Nähe geben, die sich mal blicken lassen wollen: Die Kinderstunden für die Jüngeren (bis 2. Klasse) finden von 15.00 bis16.00 Uhr statt und die für die Älteren (3. bis 7. Klasse) von 16.30 bis 18.00 Uhr. In Roth (wir sagen ja: aufm Roth) im evangelischen Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Roth (der Ort ist nicht so groß, wenn man den Ort gefunden hat, hat man auch schnell das Gemeindehaus gefunden).

Dem fünften Schlunz geht es inzwischen auch sehr gut, um das noch anzufügen. Ich hab gestern das Manuskript (also die von mir geschriebene erste Fassung) von der Lektorin, Brigitte Bekaan, zurück bekommen. Heute werden wir die Sachen besprechen, die man noch ändern könnte, aber im Großen und Ganzen war sie sehr zufrieden mit dem Schlunz. Das freut mich. Und dann bin ich es auch. Und ihr hoffentlich auch, wenn es dann im März endlich auf den Markt kommt.

„Making of“ vom Schlunz-Hörspiel im ERF-Radio

Schneller als ich es erwartet hätte, kam der dreieinhalb minütige Beitrag über die Erstellung des Schlunz-Hörspiels schon im ERF-Radio, und zwar schon am Freitag, den 16. Januar.

Ich selbst hab es auch nicht live hören können. Aber ich hab einen Link zugeschickt bekommen, unter dem man sich jederzeit den Beitrag anhören kann.

Für die, die sich auch dafür interessieren und die das „Making of“ hören wollen, hier der Link:

Hier geht es zum Hörpsiel