Weck den David!

Zeig der Schnecke den Weg zur Arche!

Wiege Baby Isaak in deinen Armen!

Puste die Suppe von Esau!

Mach den schönen Mantel von Josef wieder sauber!

Finde Jesus in Jerusalem!

Hilf dem Kind, zu Jesus zu kommen!

Bei diesem Bilderbuch können kleine Kinder ab 2 Jahren in 15 Bibelgeschichten eintauchen und dabei aktiv mitmachen: klopfen, schütteln, suchen, rufen, streicheln – und immer gibt es etwas zu entdecken.

Die Illustrationen sind liebevoll von Alicia Gaupp erstellt worden.

Dem Mäxchen gefällt es zumindest, als ich ihm neulich daraus vorgelesen habe. Guckstu:

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Bestellen kannst du das Buch natürlich im Bibellesebund-Shop.

Alle Kinder sollen Bibel lesen können

Wir lieben die Bibel. Wir finden, die Bibel ist das wichtigste Buch dieser Erde. In ihr lernen wir Gott kennen, der diese Welt gemacht hat. Mit allem, was darin lebt. Wir können nachlesen, wie sehr Gott uns liebt. Was er mit uns vorhat. Wie wir in Kontakt mit ihm treten können. Und wir können in der Bibel lesen, wie wir gut miteinander leben können. Wie Liebe, Vergebung, Wertschätzung funktionieren können. Wie wir an einer Welt bauen können, in der Frieden und Versöhnung herrschen. Und wie wir über dieses Leben hinaus in einer neuen Welt ohne Tränen und Schmerzen ganz in der Nähe von dem liebenden Gott ewig leben können. Wir glauben, dass jeder Mensch in der Bibel lesen kann. Nicht nur lesen, sondern auch verstehen. Merken, wie Gott ihn anspricht, ermutigt, herausfordert, verändert.

Wir lieben Kinder. Wir finden, sie verdienen all unsere Aufmerksamkeit, unsere Wertschätzung, unsere Zuwendung. Wir alle sind aufgefordert, Kinder zu schützen, zu ermutigen und zu einem selbstbewussten und selbstbestimmten Leben zu befähigen. Wir finden es gut und wichtig, ihnen Mut und Hoffnung zu geben. Mut zu einem friedvollen Leben in dieser Welt. Und Hoffnung auf ein ewiges Leben über dieses Leben hinaus. Ohne Angst, Anforderungen, Misstrauen, Demütigungen und anderer Schmerzen. Darum möchten wir Kinder mit Gott bekanntmachen. Sie sollen den kennenlernen, der sie gewollt und erschaffen hat, der sie kennt und liebt und der sie in diesem und im zukünftigen Leben begleiten und supporten will.

Wir glauben, dass auch Kinder in der Lage sind, die Bibel zu lesen und zu verstehen. Darum möchten wir Kindern auf der ganzen Welt die Möglichkeit geben, zu Bibellesern zu werden. Okay, bleiben wir auf dem Teppich: Wir möchten Kindern in ganz Deutschland die Möglichkeit geben, zu Bibellesern zu werden. Zu eigenständigen und begeisterten Bibellesern. Und wir möchten so viele Hürden wie möglich aus dem Weg räumen.

Hürde 1: „Mir ist die Bibel allein sprachlich zu schwierig, zu klein gedruckt, zu viele unbekannte Begriffe, zu wenig Bilder.“

Neben den üblichen modernen Übersetzungen wie „Die Gute Nachricht Bibel“, „Hoffnung für alle“, „Basis-Bibel“ oder „Die Neues-Leben-Bibel“ gibt es seit einiger Zeit die „Einsteigerbibel – Übersetzung für Kinder“. Hier sind die wichtigsten Texte aus dem Alten und Neuen Testament in einem Wortschatz für Grundschüler ausgedrückt und hintereinandergestellt. Fachbegriffe wie „Sadduzäer“ und „Heiliger Geist“ sind am Rand kurz erklärt. Eine große Schrift und jede Menge Bilder lockern den Text auf. Mehr Infos HIER.

Aktuell gibt es das Lukas-Evangelium aus der Einsteigerbibel im Taschenbuchformat für 5 Euro zu bestellen. Damit das Bibellesen in der Familie, in der Kindergruppe, in der Schulklasse auch erschwinglich bleibt. Mehr Infos HIER.

Hürde 2: „Ich verstehe nicht, was der Bibeltext zu bedeuten hat.“

Die Bibellese-Zeitschrift Guter Start erklärt Kindern ab 9 Jahren Tag für Tag je eine Bibelstelle und stellt einen Bezug zum Leben von heute her. Mit Rätseln, Comics, Beispielen und persönlichen Statements der Autoren. Im Abo bekommen die Kinder viermal im Jahr ein neues Heft für jeweils 3 Monate zugeschickt. Mehr Infos HIER.

Spezialhefte von Guter Start geben in jeweils 14 Einheiten Einblick in ein abgeschlossenes Thema, wie zum Beispiel Nehemia, Weihnachten oder „Du bist wertvoll“. Eignet sich gut zum Einstieg oder wenn man als Kinder- oder Freizeitgruppe über eine überschaubare Zeit zusammen in der Bibel lesen will. Mehr Infos HIER.

Das Bibellese-Buch „Mein guter Start mit der Bibel“ liefert in 100 Einheiten einen grundlegenden Überblick über den roten Faden der Bibel. In 100 Bibelstellen vom ersten bis zum letzten Buch der Bibel bekommen die Kinder eine gute Übersicht über die wichtigsten Bücher, Personen und Handlungsstränge im Alten und Neuen Testament. Ist quasi ein Bibel-Grundkurs. Mehr Infos HIER.

Hürde 3: „Ich lese eigentlich gar nicht.“

Die App Barti Bibel Biber ist ein Spiel fürs Smartphone oder Tablet. Hier helfen die Kinder Barti, dem Biber, Holz für seine Biberburg zu sammeln. Dabei stoßen sie unterwegs pro Abenteuer auf 12 Bibeltexte, die den Kindern per Video animiert vorgelesen werden. Ein Quiz und ein Kommentarfeld geben den Kindern die Möglichkeit, sich gedanklich mit dem Text auseinanderzusetzen. Danach gewinnen sie einen Baumstamm für Barti und spielen weiter. Inzwischen gibt es auf dieser App fünf verschiedene Abenteuer, also fünf biblische Themenwelten, in die sie sich mit Barti stürzen können. Mehr Infos HIER.

Hürde 4: „Alleine ist das doof. Ich brauche jemanden, der mir hilft, mich erinnert, mich ermutigt.“

Wir wissen, dass Kinder ohne Anleitung von Erwachsenen kaum die Chance haben, länger dranzubleiben. Darum möchten wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gemeinden ermutigen, einen Bibellesekreis, einen Bibellese-Club, einen Bibel-Entdecker-Club oder wie auch immer man ihn nennen möchte zu gründen. Hier können sich Erwachsene mit Kindern treffen, um gemeinsam in der Bibel zu forschen. Ohne Predigt oder Ansprache der Großen. Sondern im gemeinsamen Entdecken und Austausch. Mit unterschiedlichen spielerischen Methoden. Mit Belohnungssystemen, mit anschaulichen Mitteln. Mit Gemeinschaft und Herzlichkeit. Auf der Seite Bibel-Entdecker-Club haben wir jede Menge Tipps und Material zusammengestellt, um denjenigen zu helfen, die Kindern beim Bibellesen helfen wollen. Mehr Infos HIER.

Christliche Schulen beginnen den Unterricht in der Regel mit einer Andacht. Auch hier könnte dieser Impuls mit einem Bibeltext gestaltet werden. Am besten innerhalb einer Bibellese-Reihe, einem Textplan mit System. Auf der Seite andachts-tools geben wir Lehrerinnen und Lehrern von Grund- und weiterführenden Schulen für jeden Tag Material an die Hand, wie man mit den Schülerinnen und Schülern einen Bibeltext entdecken und auf das persönliche Leben anwenden kann. Und wenn die ganze Schule sich nach demselben Textplan richtet, bauen die Andachten sogar aufeinander auf, wenn in einer Klasse jeden Morgen eine andere Lehrkraft den Tag startet. Mehr Infos HIER.

Hürde 5: „Auch ich als Teil des Kinderteams hab keine Ideen, keine Motivation, keine Anleitung.“

Genau dafür haben wir die Seite Bibel-Entdecker-Club für Haupt- und Ehrenamtliche in Gemeinden ins Leben gerufen. Downloads, Bestellmöglichkeiten, weiteres Motivationsmaterial wie Bibel-Markierstifte, Bibellese-Würfel, Bibellese-Handschuhe, die Bibel-Entdecker-Decke – all das findet ihr hier. Und sollte etwas fehlen: Meldet euch bei uns, tretet mit uns in Kontakt. Wir kümmern uns. Wir kommen sogar zu euch in die Gemeinde. Wir lassen euch nicht im Regen stehen.

Und genau dafür haben wir für Lehrerinnen und Lehrer die Seite andachts-tools ins Leben gerufen. Wir wollen euch unterstützen.

Alle Kinder in Deutschland sollen zu Bibellesern werden. Und dazu müssen ganz viele motiviert sein mitzuhelfen. Und wir hier vom Bibellesebund aus wollen euch unterstützen, die Kinder zu unterstützen.

Seid ihr dabei? Super, dann los!

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Die Zeit zurückdrehen

Erinnerungen an das erste Abitreffen

O Mann. Will ich da überhaupt hin? Ich lese die Mail noch mal: „Fünfzehn Jahre Abitur – das muss gefeiert werden. Und zwar auf der Hütte im ‚Tal Tempe‘. Bist du dabei?“ O Mann. Tal Tempe. Wenn ich an die Hütte in diesem Tal denke, denke ich sofort an all die Klassenfeiern zurück, die wir dort gefeiert haben und bei denen schon um zehn Uhr abends die ersten in den Wald gekotzt haben. Und jetzt soll ich noch mal da hin? Will ich die alle überhaupt noch mal wiedersehen? Den langbeinigen Gottfried, den Streber-Hans, die Zicken-Sandra? Den obercoolen Fred, der keine Chance ausgelassen hat, um Witze über mich zu reißen? Den saublöden Wilfried, der mir jedes Mal, wenn ich durch den Bus ging, ein Beinchen gestellt hat, damit ich mit meinem monstergroßen Schulranzen einmal durch den ganzen Gang stolpere wie ein Erstklässler? Will ich die echt noch mal wiedersehen?

Aber da sind auch Corinna und Anke, mit denen ich kurz vorm Abitur viel Quatsch gemacht hab. Und Mike und Dennis, die ich ewig nicht gesehen habe und die eigentlich ganz okay waren. Ich fasse mir ein Herz und antworte dieser Mail: „Na klar komme ich. Sehr gerne. Gruß Harry.“

Sofort seh ich meine Klasse im siebten Schuljahr vor mir. Von der ersten bis zur sechsten Klasse war ich immer mit denselben Leuten zusammen. Das war okay und ich kam gut zurecht. Ich hatte meinen Schulfreund Markus und das reichte mir. Wir saßen immer nebeneinander, wir waren jeden Nachmittag zusammen, wir waren wie Pech und Schwefel. Es gab noch ein paar Kinder in der Straße, mit denen ich gespielt hatte, aber eigentlich brauchte ich außer Markus niemanden.

Im siebten Schuljahr kam ich aufs Gymnasium, Markus blieb auf der Realschule. Das war bitter.

Maxi aus der alten Klasse war jetzt auch mit mir zusammen in der neuen Klasse. Wir saßen jeden Tag im Bus nebeneinander. Aber ein Freund war das eigentlich nicht. In der Klasse saß ich mal neben dem einen, mal neben dem anderen. Ein Freund war nicht darunter. Als ich im achten Schuljahr war, tauschte man in der Klasse solche Tagebücher aus, die die Vorläufer der jetzigen Freundebücher waren. Da schrieben die meisten Jungen unter „Lieblingsfreunde“ auf: „Du“. Da staunte ich jedes Mal nicht schlecht: Die bezeichneten mich als ihre Freunde, obwohl sie in keiner Pause und erst recht an keinem Nachmittag was mit mir unternahmen? Das war wirklich eine merkwürdige Definition von Freundschaft.

Samstag. Heute findet das Abitreffen statt. Ich bin ein bisschen aufgeregt. Eigentlich Quatsch. Ich muss mit niemandem reden, ich muss nicht lange bleiben, ich muss mit denen kein Leben verbringen. Die können mir alle nichts. Ich setze mich ins Auto und fahre los. Mein Herz klopft. Wie an jedem Morgen, wenn ich damals zur Schule gefahren bin. Ich muss bescheuert sein. Warum bin ich so aufgeregt? Hab ich Schiss vor den Leuten?

Damals – da hatte ich Schiss vor den Leuten. Ich war schüchtern, ich sprach kaum jemanden an. Ich verbrachte im ersten halben Jahr alle Pausen in der Bibliothek und las Bücher, obwohl ich lesen hasste. Aber wenn ich las, fiel keinem auf, dass ich niemanden zum Reden hatte.

Besonders krass wurde das deutlich, wenn ich Geburtstag hatte. In der Grundschule und bis zur sechsten Klasse hab ich natürlich meinen Freund Markus und ein paar halbwegs gute Freunde aus der Straße und aus der Klasse eingeladen. Mit 13 oder 14 hab ich mit den anderen aus der Straße kaum mehr gespielt. Mit den Freunden aus der alten Klasse erst recht nicht. Der Kontakt mit Markus wurde leider auch immer weniger. Und in der jetzigen Klasse hatte ich keine Freunde. Außer denen, die in mein Freundebuch geschrieben hatten: „Lieblingsfreund – du“. Also hab ich die eingeladen, auch wenn ich mich weder vorher noch nachher mit denen mal verabredet hatte. Und auf deren Geburtstag wurde ich auch nicht eingeladen. Schon doof. Aber was machte man? Man tat so, als merkte man das nicht oder zumindest, als machte es einem nichts aus.

Ich schüttel den Kopf, als ich auf den Parkplatz fahre. „Tal Tempe“, steht auf einem Schild. Die Schuljahre sieben bis zehn waren echt ein Tal für mich. Besonders für mich als Christ war es noch mal extra schwer, hatte ich das Gefühl. Warum eigentlich? Christ zu sein ist doch was Schönes. Oder?

Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mit 12 Jahren Christ wurde. Natürlich hatte ich vorher schon von Gott gehört. Ich ging regelmäßig in den Kindergottesdienst und das gefiel mir auch ganz gut. Die Geschichten waren interessant und spannend. Ein sprechender Esel, ein menschenverschluckender Fisch, ein Jesus, der übers Wasser laufen konnte. Nett. Aber dass die Geschichten irgendwas mit meinem Leben zu tun gehabt hätten, war mir nicht klar. Hätten die Mitarbeiter „Hänsel und Gretel“ oder „Schneewittchen“ erzählt, hätte ich das auch interessant und spannend gefunden.

Das war anders, als mich mein Freund Markus mit in die Jungschar nahm. Jungschar – das war eine Gruppe für Jungen von 9 bis 13. Dort gab es lustige Spiele und tolle Mitarbeiter. Was mich am meisten beeindruckte, war die Art, wie hier über Gott und Jesus gesprochen wurde. Plötzlich spürte ich: Das hat was mit den Mitarbeitern zu tun! Die richteten ihr ganzes Leben nach Jesus, nach der Bibel aus! Das fand ich schon krass. Und weil ich die Mitarbeiter bewunderte, begann ich, mich nach diesem Glauben und nach diesem Jesus zu sehnen. Als dann unser Jungscharleiter einmal sagte, wir Jungen könnten auch ein Freund von diesem Jesus werden, wir könnten ihm im Gebet sagen, dass wir zu ihm gehören wollten, da war für mich klar: Das will ich auch. Ich betete mit meinem Jungscharleiter, er zeigte mir einen Satz aus der Bibel (Johanes 3, Vers 16, das weiß ich bis heute noch) und sagte: „Ab heute gehörst du zu Jesus. Für immer.“ Boah. Das war ein starkes Gefühl.

Mein Jungscharleiter gab mir noch ein Heft mit: „Mein Weg mit Jesus“, das ich danach bestimmt hundertmal gelesen hab. Und er gab mir sofort einen Auftrag: „Dass du zu Jesus gehörst, ist nichts Geheimes. Das darfst du nicht für dich behalten. Das musst du als erstes deinen Eltern und deinen besten Freunden sagen.“ Puh, dachte ich. Das stand aber nicht im Vertrag! Hätte ich das mal vorher gewusst … Aber ich überwand mich, ich erzählte es meinen Eltern und meinen Freunden (jedem im Einzelgespräch) und siehe da: Jeder von ihnen fand es auf seine Weise irgendwie gut.

Ich bekam in der Jungschar ein Heft zum Bibellesen: „Guter Start“. Das las ich ganz tapfer. Jeden Tag. Obwohl mich niemand antrieb. Mein Glaube trieb mich an. Ich war jetzt ein Freund von Jesus und von daher war es doch logisch, dass ich in der Bibel las und so quasi Zeit mit meinem Freund verbrachte.

In meiner neuen Klasse auf dem Gymnasium erinnerte ich mich hin und wieder daran, dass mein christlicher Glaube kein Geheimnis war. Und in „Guter Start“ und in dem Nachfolgeheft für Teens wurde ich auch immer mal wieder dazu aufgefordert, vor meinen Mitschülern meinen Glauben zu bekennen. Aber erstens hatte ich dazu überhaupt keine Lust und zweitens wusste ich auch gar nicht, wie ich das anstellen sollte.

Was machte ich? Ich pinnte einen Button mit der Aufschrift „Jesus lebt“ an mein Federmäppchen. Aber niemand sagte etwas dazu. Und ich auch nicht.

Einem Sitznachbarn, mit dem ich mich ganz gut verstand, gab ich einmal mein geliebtes Heft „Mein Weg mit Jesus“ mit nach Hause. Zum Ausleihen natürlich, denn für mich war das von riesengroßem Wert. „Danke“, sagte der und steckte das Heft ohne weiteren Kommentar in seine Schultasche. Als ich nach ein paar Tagen fragte, wann er mir das Heft wieder zurückbringen würde, sagte er nur: „Ich glaub an Gott. Auf meine Weise. Und jetzt lass mich damit in Ruhe.“ Das Heft bekam ich nie wieder zurück.

Was machte ich noch? Ich betete für meine Mitschüler. Schon mal ein Anfang. Aber Freunde in der Klasse bekam ich dadurch nicht.

Einmal sagte Ole, mein Sitznachbar, aus heiterem Himmel mitten im Unterricht zu mir: „Harry, ich hasse dich.“

Sofort schossen mir eine ganze Reihe Gedanken durch den Kopf: Erstens: Ole, du Idiot, du kannst mich mal, ich hasse dich auch. – Zweitens: Oh Mann, jetzt hab ich nicht nur keine Freunde in der Klasse, sondern auch noch solche, die mich richtig hassen. Feinde sozusagen! – Drittens: Feinde, war da nicht was? „Liebet eure Feinde“, hatte ich in der Bibel gelesen. Das konnte ich nie umsetzen, denn ich hatte ja keine Feinde. Jetzt hatte ich einen! Schlimm. Aber auch gut, denn jetzt konnte ich das Gebot von Jesus umsetzen!

Und so antwortete ich Ole spontan: „Ich wollte dich übernächste Woche auf meinen Geburtstag einladen.“

„Oh, Harry, du lädst mich auf deinen Geburtstag ein? Oh, dann verzeih bitte, dass ich eben so etwas Gemeines zu dir gesagt habe. Sollen wir Freunde sein?“

So oder ähnlich dachte ich, würde Ole reagieren. Tat er aber nicht. Er sagte nur: „Ja, ist gut. Was wünschst du dir?“ Als wäre es ganz logisch, ihn nett zu finden und zum Geburtstag einzuladen. So langsam begann ich wirklich, diesen Kerl zu hassen.

Aber das wollte ich ja nicht. Ole war jetzt mein erklärter Feind, den ich lieben wollte und für den ich verstärkt beten wollte. Das tat ich auch. Ole war also auf meinem Geburtstag. Es war kein wahnsinnig aufregender Geburtstag, aber er war okay. Trotzdem wurde weder Ole mein Freund, noch besserte sich unser Verhältnis. Na gut, so Sprüche wie „Ich hasse dich“ kamen nicht mehr. Aber eigentlich hatte ich gehofft, Ole würde auch Christ werden. Immerhin war ich ihm doch ein leuchtendes Vorbild. Dachte ich zumindest.

Jedenfalls lernte ich in dieser Zeit ausdauernd zu beten. Ich betete, Gott sollte mich lockerer machen, damit ich mich nicht andauernd zurückziehen würde. Ich betete, Gott sollte mir Freunde in der Klasse schenken. Am liebsten auch solche, die Christen waren. Aber ich hatte nicht den Eindruck, dass sich was änderte.

Erst im elften Schuljahr, als die Klassen noch mal ganz neu zusammengewürfelt wurden (damals war das Abi ja noch in Klasse 13), änderte sich die Lage für mich schlagartig. Auf einmal waren lauter nette Leute in meiner Klasse, auf einmal konnte ich locker auf die anderen zugehen, auf einmal waren einige meiner Mitschüler sogar Christen. Und auf einmal konnte ich die Schulzeit so richtig genießen. Das war sehr cool. Aber es waren vier harte Jahre gewesen, in denen ich nicht wirklich Anschluss an irgendeine der Cliquen bekommen hatte.

Tal Tempe. Ich gehe auf die Hütte zu. Da sitzen schon die ersten. Ich tu also wieder so, als wär ich cool wie immer. Inzwischen bin ich auch cooler. Zumindest macht es mir normalerweise nichts aus, auf andere zuzugehen. Aber jetzt sehe ich all die Freds und Wilfrieds und Sandras. Alle sind fünfzehn Jahre älter geworden, aber trotzdem noch gut zu erkennen. Und schon kommt der erste auf mich zu. Florian, neben dem ich auch mal gesessen hab. Der war auch ganz nett und hatte in mein Freundebuch geschrieben: „Lieblingsfreund – du“.

„Hallo Harry!“

„Hallo Florian!“

„Na, was machst du jetzt so?“

Aha. Die Einstiegsfrage. Beruf, Familienstand, Einkommen. Ich bin Kinderreferent beim Bibellesebund. Einem christlichen Verein, der meinen geliebten „Guter Start“ von damals herausbringt. Ich habe sozusagen mein Christsein zum Beruf gemacht. Ob ich jetzt hier schon wieder eine Bauchlandung als Christ mache?

„Also“, beginne ich zu stammeln, „ich arbeite bei … ähm, also … einem christlichen Verein und mach da … also … christliches Kinderprogramm …“

Florians Antwort verblüfft mich: „Echt? Cool, das kenn ich auch! Ich mach auch Jungschar in unserer Gemeinde.“

„Was? Du bist auch Christ?“

„Ja, klar.“

„Auch damals schon?“

„Ja. Du etwa auch?“

„Ja, klar!“

An diesem Abend kommen Florian und ich schnell und gut ins Gespräch. Über unser jetziges Leben und auch über die Klasse damals. „Ich hab mich in unserer Klasse nie wohl gefühlt“, gebe ich irgendwann zu, „denn ich hatte immer das Gefühl, ich bin Außenseiter.“

„Ja“, sagt Florian, „das Gefühl hatte ich auch.“

Wie bitte? Jetzt muss ich mich doch sehr wundern. Florian ging es genauso? Warum hat er das damals nie gesagt? Im Laufe des Abends unterhalte ich mich noch mit anderen aus meiner alten Klasse. Die meisten haben die Klassengemeinschaft nicht gut gefunden. Mehr, als ich gedacht habe, sind Christen gewesen, aber ich hab sie nie danach gefragt und sie mich auch nicht. Ganz viele haben sich allein und ausgeschlossen gefühlt. Aber keiner wollte es zeigen, also haben alle ganz cool getan, als wäre jeder mit jedem befreundet. Und wenn mir die anderen ins Freundebuch geschrieben haben: „Mein Lieblingsfreund – du“, dann war das vielleicht sogar ein Hilferuf? Eine Frage: Willst du mein Freund sein? Und ich Blödmann hab gedacht, ich bin der einzige, der sich hier nach Freunden sehnt!

Während ich in dieser Nacht nach Hause fahre, denke ich immer wieder: Wenn ich die Zeit noch mal zurückdrehen könnte, dann würde ich manches anders machen. Ich würde mehr auf die anderen zugehen. Ich würde sie fragen: Wie geht es dir? Bist du auch Christ? Sollen wir uns heut Nachmittag mal treffen? Besonders auf die würde ich zugehen, die eher unauffällig sind und die nicht mit coolen Sprüchen prahlen. Gott hatte meine Gebete längst erhört. Da waren Christen in meiner Klasse. Da waren nette Mitschüler, die sich auch Freunde wünschten. Aber ich war nur mit mir und meinem Selbstmitleid beschäftigt. Ich glaub, das würde ich heute anders machen.

Vorbereitet auf die EM 2024 in Deutschland?

Am 14. Juni ist in München der Anstoß beim Eröffnungsspiel Deutschland gegen Schottland im Rahmen der diesjährigen EM. Unter dem Motto „United by Football“ möchte Deutschland ein guter Gastgeber sein. Und wir Christen sind hoffentlich auch „united“ – vereint in der Vision, Menschen aller Generationen dazu einzuladen, im weltbesten Team mitzuspielen: im Team von Trainer Jesus, der inmitten unserer kaputten Welt ein Reich voller Hoffnung, Frieden und Versöhnung aufbauen möchte.

Wie seid ihr darauf vorbereitet? Was tut ihr, um das Thema Fußball aufzugreifen und es für eure Vision zu nutzen?

Hier ein paar Tipps, wie wir euch besonders im Bereich Arbeit mit Kindern dabei unterstützen wollen:

  1. Volltreffer mit der Bibel

Ein Bibellese-Heft für Kinder nach der Art von Guter Start. In 11 Lese-Einheiten aus der Guten Nachricht nach Lukas begleiten wir Trainer Jesus und seine National-Zwölf. Jede Einheit mit Comic, Rätsel, Erklärungen zum Bibeltext. 1,30 Euro pro Heft. Kannst du HIER bestellen.

  • Volltreffer mit der Bibel – das Leiterheft

Passend zum oben genannten Heft für die Kinder findest du hier zu jeder der 11 Einheiten noch Spiele, Kopiervorlagen, Basteltipps, Ideen für ein Sommerfest und weitere Vertiefungsmöglichkeiten. Damit kannst du 11 Wochen in deiner Jungschar bzw. in deinem Kindergottesdienst Programm zum Thema Fußball gestalten. Auch Nicht-Fußballfans kommen dabei auf ihre Kosten. 10,00 Euro. Kannst du HIER bestellen.

  • Das Lukas-Evangelium (aus der Einsteigerbibel) zum Sonderpreis

Das Lukas-Evangelium aus der Einsteigerbibel gab es früher schon. Jetzt ist es noch mal zu erschwinglichen Preisen im Taschenbuchformat herausgegeben, damit Gemeinden es in großer Stückzahl für ihre Kinder besorgen und verteilen können. 4,95 Euro. Kannst du HIER bestellen.

  • Die App Barti Bibel Biber jetzt auch mit einem Fußball-Abenteuer

Die App für Kinder im Lese-Alter, die man kostenlos runterladen kann, hab ich hier ja bereits vorgestellt. Jetzt befindet sich in dieser App mittlerweile das fünfte Spiel: Das Fußball-Abenteuer. Hier drippelt Barti mit Ball durch ganz Europa, sammelt Holz für sein eigenes Fußballstadion und Mitspieler für seine Mannschaft. Zwischendurch stößt er immer wieder auf Bibeltexte von Jesus und seinem Team. Die App ist kostenlos. Passende Flyer dazu kannst du beim Bibellesebund bestellen. Du kannst sie überall verteilen, wo es Kinder gibt. Mehr Infos dazu findest du HIER.

  • Volltreffer mit Barti: Der Blickfang auf öffentlichen Festen!

Mach dich sichtbar auf dem Stadtfest, dem Schul- oder Sportfest, auf dem Public Viewing und so weiter. Eröffne einen Stand und biete dort Infos rund um Bibel und Fußball und deine Gemeinde an. Damit dein Stand ein Blickfang wird, haben wir folgende Idee:
Auf der Seite volltreffer.bibellesebund.de kannst du einen QR-Code erstellen. Den veröffentlichst du auf einem großen Plakat oder auf kleinen Zetteln zum Verteilen. Alle, die diesen Code mit dem Smartphone einscannen, können sofort mit einem ganz einfachen Fußballspiel auf dem Handy beginnen. Sie können Tore schießen und Punkte ergattern. Das Beste ist: Auf einem Bildschirm, den du an deinem Stand stehen hast, kann man jederzeit den „Highscore“ sehen, also wer aktuell die meisten Punkte hat. Nutze diese Spielbegeisterung aus und verleihe zum Beispiel zu jeder vollen Stunde einen Preis an denjenigen mit dem höchsten Punktestand (eine Bibel, eine Bibellese-Zeitschrift, ein Buch, etwas Süßes, ein Fußball, sonstiges Merchandise, das auf deine Gemeinde hinweist). So kannst du spielerisch auf deine Gemeinde und deine Anliegen aufmerksam machen. Mehr Infos dazu HIER.

  • Die Jünger von Jesus als Sammelbilder

Aus 12 Jüngern besteht die Mannschaft von Jesus. Wir haben die Jünger im Fußballtrikot gezeichnet und in einem Dokument versammelt. Lade das Dokument runter, kopier es, schneid die einzelnen Jünger aus und verteil sie in deiner Kindergruppe, bei Freunden, auf Sportfesten und so weiter. Verteil sie bei Anwesenheit, bei besonderen Aufgaben oder wenn sie jemanden mitgebracht haben oder wie auch immer. Die Kinder sollen sammeln und tauschen. Wer als erstes alle 12 Jünger gesammelt hat, bekommt einen Preis. Das Dokument zum Runterladen findest du HIER. Alle, die diese Jünger auch in einem Set als wirkliche Aufkleber haben möchten, können sie bei mir bestellen. Oder auf diesen Artikel reagieren, teilen, kommentieren. Ich schick euch gerne was zu!

Also. Wär doch gelacht, wenn wir als Christen in diesem EM-Jahr nicht auch parat stünden und uns „united“ zeigen. United in einer guten Vision, die Hoffnung gibt! Bist du dabei?

Der getaufte Fisch

Letzten Sonntag hatten wir in unserer Familie eine Taufe. Unser Neffe Johannes sollte getauft werden. Mein Bruder und seine Frau sagten: „Da haben wir jetzt ein Kind und das müssen wir jetzt taufen lassen.“ Sag ich: „Wieso denn?“ Sagen die: „Das macht man so.“ Fand ich komisch. Die machen doch sonst nicht, was „man“ so macht. Sagen die: „Na ja, wenn unser Kind jetzt stirbt und ist nicht getauft, dann wissen wir ja gar nicht, was mit dem passiert.“ Sag ich: „Und wisst ihr denn nach der Taufe, was mit dem passiert?“ Sagen die: „Ja, dann ist es bei Gott.“ Sag ich: „Ach, und sonst nicht?“ Sagen die ganz empört: „Neeeein!“

Also, ich kann mich zwar nicht mehr daran erinnern, wie das war, als ich selbst getauft worden bin, da war ich ja selbst auch noch ein Baby … da war mein Erinnerungsvermögen noch nicht so hoch … aber demnach bin ich also getauft und wenn ich jetzt irgendwann sterben sollte, dann bin ich also bei Gott. Na ja, wenn das so einfach ist …

Sag ich zu denen: „Wie taufen die denn die Kinder?“ Sagt meine Schwägerin: „Die halten das Baby über so ein Becken mit Wasser und dann schüttet der Pfarrer so ein bisschen Wasser über den Kopf und dann ist das Kind getauft.“ Sag ich: „Na, wenn das alles ist … Wasser hab ich hier auch genug. Dazu müssen wir nicht extra in die Kirche rennen und alle Mann neue Klamotten kaufen. Da können wir die Taufe auch bei uns im Bad vornehmen. Das spart auch eine Menge Geld für die ganze Feier.“ Sagt die Schwägerin: „Nein, es ist ja nicht nur das Wasser, es ist ja auch der Spruch vom Pfarrer!“ – „Welchen Spruch denn?“, wollte ich wissen. Sagt die: „Der sagt irgendwas wie ‚Im Namen des Vaters und des Sohnes’ und so und dann noch einen Bibelspruch.“ Sag ich: „Das kann ich auch sagen. Und einen Bibelspruch krieg ich auch noch hin. Hol ich die olle Bibel von der Oma vom Dachboden und les’ ein bisschen was draus vor.“ Nein, das war denen aber auch nicht Recht. „Das geht nicht mit jedem Wasser“, sagt mein Bruder. Dann schleppt der so ein Heftchen von Martin Luther an. Was der alles im Haus hat! „Martin Luthers kleiner Katalysator“ oder so ähnlich heißt das. Und darin steht: „Ohne den Geist Gottes ist das Wasser schlicht Wasser und keine Taufe. Aber mit Gottes Geist ist’s eine Taufe.“ Mann o Mann. Die von der Kirche wissen schon, wie sie die Leute rumkriegen, das Wasser aus der Kirche zu nehmen und nicht das von zu Hause. „Wie kriegen die denn den Geist Gottes da rein?“, wollte ich wissen. Das wussten die aber auch nicht.

Später sagt eine Nachbarin, das mit dem Kindertaufen ist sowieso Quatsch. Man muss sich später taufen lassen. Wenn man sozusagen selbst sagen kann: „Ja, das will ich.“ Hab ich sie gefragt: „Und wenn der Mensch aber vorher stirbt? Wo issn der dann?“ Da hat sie so rumgedruckst und hat mir einen kleinen Vortrag über Himmel und Hölle gehalten. Auf jeden Fall lief es darauf raus, dass eine Taufe erst dann gilt, wenn man das selber will. Und ein Baby will das ja in der Regel nicht. Das will ja eigentlich gar nix außer in Mamas Arm und immer Milch.

Is ja eigentlich auch besser, dachte ich. Kann man ja auch niemandem aufzwingen. Und wenn man es selber will, kann man es ja auch selber im Badezimmer vornehmen. „Nein“, meint meine Nachbarin, „das geht auch nicht.“ Das muss auch der Pastor machen. Oder zumindest muss es im extra Wasser in der Gemeinde stattfinden.

Na gut. Sind wir also letzte Woche alle zusammen in die Kirche gegangen. Alle neue Klamotten gekauft. Das Baby sogar ein weißes Kleidchen, das es bestimmt im ganzen Leben nicht mehr anzieht. Und tatsächlich, der Pfarrer hält das Baby über das Becken, tropft ein paar Tropfen über das Köpfchen, sagt einen Bibelspruch und murmelt die Formel, die sie mir vorher gesagt haben: ‚Im Namen des Vaters und des Sohnes’ und so. Aha, denk ich. Und jetzt ist das Kind getauft und hat den Garantieschein dafür, dass es mal bei Gott ist. Wenn es jetzt stirbt, kann also nix mehr passieren. Jetzt ist es sozusagen unfreiwillig schon mal auf die richtige Spur gesetzt. Komische Einrichtung von Gott, denke ich. Wenn der will, dass die nachher bei ihm sind, warum lässt er sie nicht gleich getauft auf die Welt kommen?

So, und dann in der Predigt sagt der Pfarrer, jeder muss sich selbst immer wieder seine Taufe vergegenwärtigen und seine Taufe erneuern. Ach?, denke ich. Wird die denn nach ein paar Jahren ungültig? Wie lange hält denn so eine Taufe vor? Oder wollen die von der Kirche einen nur immer wieder mal in ihre Gottesdienste locken?

Jedenfalls, nach dem Gottesdienst, so nach dem Bildermachen und so – da bin ich zum Küster gegangen und hab gefragt, was die denn jetzt so mit dem übrigen Wasser aus dem Taufbecken machen. „Das schütten wir weg“, sagt der. „WAS?“, sag ich. „Das gute, heilige Wasser wegschütten? Wie viele Kinder und Erwachsene könnte man damit noch taufen!“

Und da hatte ich dann die geniale Idee. Ich fragte ihn, ob ich denn das Wasser mitnehmen dürfte. Der guckte zwar ein bisschen komisch, aber er hat mir dann das Wasser in einen Gefrierbeutel geschüttet, der da so rumlag. Ich hab ihn gut zugeknotet und mit nach Hause genommen. Jetzt hab ich also echtes Taufwasser, in dem der Geist Gottes drin ist. Ist mit bloßem Auge gar nicht zu erkennen, dachte ich. Auf jeden Fall hab ich am Nachmittag zu meiner Familie gesagt, wenn wir noch mal Zuwachs bekommen, dann können wir das aber endgültig zu Hause machen. Ich hab jetzt das Original-Taufwasser samt Geist Gottes. Und den Spruch und die Formel hab ich mir auch gemerkt. „Das geht trotzdem nicht“, meinten die anderen. Die sind echt komisch.

Anfang der Woche dachte ich dann, es ist doch viel zu schade, wenn das gute, nützliche Wasser so nutzlos bei mir aufm Regal rumsteht. Bin ich damit in die Stadt gegangen und hab einfach mal ein paar Leute, die mir nett und hilfsbedürftig erschienen, mit ein paar Tropfen beträufelt. Die meisten haben dumm geguckt, manche sogar geschimpft, aber ich hab immer gesagt, die sollten mir mal lieber dankbar sein. Immerhin könnten sie jederzeit sterben und ich hab sie jetzt noch rechtzeitig mit einer Eintrittskarte in den Himmel versorgt. Und von wegen Tauferinnerung: Dazu muss ich jetzt nicht mehr extra in die Kirche gehen. Ich hab mir zu Hause ein leeres Parfumfläschchen damit gefüllt. Und jetzt bestäube ich mich jeden Morgen nach dem Zähneputzen einmal von oben bis unten damit. Jetzt kann mir nix mehr passieren.

Aber der dickste Hund war vor drei Tagen: Komm ich nach Hause vom Einkaufen, ist mein Beutel mit Taufwasser weg. Frag ich, wo mein heiliges Wasser ist. Sagt unsere große Nichte, sie hätte grad ihr Aquarium sauber gemacht und so lange ihren Fisch in meinen Beutel getan. „Du freche Göre“, sag ich zu ihr, „weißt du denn nicht, was das hier für Wasser ist?“ – „Doch“, sagt sie, „das ist das Wasser, das Leute in den Himmel bringt. Und ich dachte, falls mein Fisch stirbt, soll er doch in den Himmel kommen.“ Donnerwetter. Die hat Ideen. Ob das auch für Fische gilt? Ich mein – die haben mit den Babys immerhin gemeinsam, dass die sich nicht wehren können. Und trotzdem meint man es gut, wenn man sie tauft. „Also gut“, sag ich, „dann lass dein Fischli noch ein paar Tage hier schwimmen. Schaden kann’s ja nicht.“ Ich muss unbedingt meine Nachbarin fragen, was sie davon hält. Der Nachteil ist nur: Seitdem meint meine Frau immer, wenn ich mich morgens mit dem Taufwasser behandle, ich würde nach Fisch stinken. Vielleicht sollte ich mir doch noch mal neues Taufwasser zulegen.

Kinder begleiten in Gemeinde in Familie

Petra Piater, Redaktionsleiterin der Zeitschrift „Perspektiven“ der „Gemeinde Gottes“, hat ein Interview mit mir zum Thema Glaube, Gemeinde und Familie geführt, das ich hier in Teilen veröffentliche. Mehr zur Zeitschrift „Perspektiven“ findest du HIER.

Du bist Bereichsleiter für die Arbeit mit Kindern beim Bibellesebund Deutschland. Was genau macht ihr so alles?

Wir stellen fest, dass viele eine Bibel zu Hause haben, aber trotzdem nicht darin lesen, weil sie sie zu schwer, zu dick, zu alt, zu kompliziert finden. Selbst bei Christen ist das so. Und wir tun alles in unserer Möglichkeit Stehende, um deutlich zu machen, dass die Bibel durchaus verstehbar ist und dass sie auch in unserer heutigen Zeit etwas zu sagen hat.

Warum liegen euch gerade auch Kinder und Teens am Herzen?

Bereits der Start des Bibellesebundes vor über 150 Jahren hat mit einem Sonntagsschulleiter aus London zu tun, der eine für damalige Zeit revolutionäre Idee für die Arbeit mit Kindern hatte: Er hat Kindern nicht nur biblische Geschichten erzählt und sie dann darüber belehrt, was diese Geschichte für ihr Leben bedeutet. Nein, er hat ihnen zugetraut, selbständig Bibeltexte zu lesen und ihre eigenen Gedanken dazu zu äußern. Er hat riesig gestaunt, als er festgestellt hat, welche tiefgründigen Gedanken auch schon Erstleser haben, wenn sie sich mit der Bibel beschäftigen. Und so hat er 1867 den ersten Bibel-Club gegründet: den „Scripture Union“, wie er in England hieß. Und so kam er 1947 als Bibellesebund auch nach Deutschland. Und auch hier standen von Anfang an die Kinder im Fokus, was ich persönlich sehr reizvoll finde. Denn ich liebe ebenfalls die Arbeit mit Kindern und auch das Bibellesen. Und beides lässt sich beim Bibellesebund wunderbar miteinander kombinieren.

Welches Potenzial könnten christliche Gemeinden deiner Erfahrung nach noch viel mehr nutzen, um junge Menschen für Jesus zu begeistern?

Ein Schritt könnte schon mal sein, die Arbeit mit Kindern als solche in der eigenen Gemeinde richtig wertzuschätzen. Gemeinden, bei denen das ganze Kinderprogramm aus einer „Kinderbetreuung“ während des Hauptgottesdienstes besteht – möglichst mit wöchentlich wechselnden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, machen bei mir nicht den Eindruck, als hätten sie eine Vision für die Kinder in ihrer Mitte. Viel Potenzial steckt auch in den Kindern selbst. Sie haben viel mehr Ideen zu Bibeltexten, als wir es ihnen oft zutrauen. Wenn wir öfter mal die Kinder nach deren Entdeckung aus der Bibel fragten, anstatt sie mit unseren Erkenntnissen zuzutexten, würden wir staunen, wie viel Potenzial in genau den Kindern steckt, die wir eigentlich belehren wollten.

Was für Tipps hast du für Eltern, um ihre Kinder auf dem Weg zum Glauben zu begleiten, ohne sie zu bedrängen?

Ein altes Sprichwort sagt: „Du kannst deine Kinder erziehen, so viel du willst, letztlich machen sie dir doch alles nach.“ Darum ist für mich das oberste Prinzip innerhalb der Familie echter gelebter Glaube, der sich nicht nur am Gottesdienstbesuch und am Tischgebet festmacht. Wenn die Kinder sehen, dass für uns Eltern der Glaube an Jesus Christus nicht nur bedeutet, dass ich bestimmte biblische Richtigkeiten abnicke und Bibelwissen weitergeben kann, sondern ganz konkret meinen Alltag prägt, meine Art, mit Konflikten und Mitmenschen umzugehen, mit Streit, Versöhnung, Ängsten, Zweifel, dann ist die Chance groß, dass sie diese Grundwerte nicht nur in ihrem Kopf, sondern auch in ihrem Herzen verankern. Gut ist auch, wenn wir uns als Eltern immer mal wieder selbst hinterfragen: Sind kritische Rückfragen von meinen Kindern zu Bibel oder Glaube oder auch zu meinem gelebten Glauben erlaubt? Ist Barmherzigkeit in unserer Familie größer als Gesetze einzuhalten? Darf ein Kind auch mal unmotiviert für den Gottesdienst sein und das laut äußern, ohne in Misskredit zu geraten? Ich glaube, wenn unsere Kinder merken, dass wir begeistert für diesen Jesus und sein Reich brennen, dann ist zumindest ein Nährboden gelegt, in dem der gute Samen gute Chancen hat aufzugehen und zu wachsen.

Mission im Märchenland

Die Allianz-Gebetswoche stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Vision für Mission“. Wir haben eine gute Nachricht weiterzugeben und es ist gut, wenn wir uns dafür einsetzen.

So weit, so nachvollziehbar. Komisch nur, dass wir Christen tausend Ausreden haben, warum ausgerechnet wir das nicht können oder müssen oder warum das nur für andere gilt.

Stell dir mal vor, so würde jeder denken. Stell dir mal vor, Captain Hook, Rotkappchen und Aschenbrödel wären davon überzeugt, die Märchenwelt wäre die bessere Welt und alle Menschen sollten zu ihnen in ihr Märchenreich kommen. Würden die direkt loslegen? Oder hätten die auch nur Ausflüchte?

Guckstu hier unseren Beitrag zur Allianz-Gebetswoche: „Vision für Mission“

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Von dem Mann, dem Weihnachten zu den Ohren rauskam

Es war einmal ein Schriftsteller, dem musste jedes Jahr etwas Sinniges zu Weihnachten aus der Schreibfeder fließen. Jahr für Jahr. Und Jahr für Jahr. Die weihnachtlichen Lektoren aus dem Weihnachtsverlag waren sehr zufrieden. Denn die sinnigen Weihnachtstexte jenes Schriftstellers verkauften sich erfreulich gut. Aber eines Jahres war der weihnachtliche Tintenstrom aus seiner Feder versiegt. „Tut mir leid“, sagte der Schriftsteller den Lektoren, die gekommen waren, um den diesjährigen Weihnachtssinn abzuholen. „Da kommt nichts mehr raus.“

„Das ist höchst unerfreulich“, hub der erste bereits an sich zu beschweren.

„Moment mal“, rief daraufhin ein zweiter der Lektoren. „Schaut euch das an! Irgendwo muss eine Weihnachtssperre in der direkten Linie zwischen Kopf und Schreibhand entstanden sein. Die Schreibfeder ist zwar leer. Stattdessen kommt dem armen Mann Weihnachten zu den Ohren raus!“

„Tatsächlich“, bemerkten nun auch die anderen. Dem Schriftsteller quoll Weihnachten zu den Ohren raus. Und was da alles aus den Ohren purzelte: Ochs und Esel, die Krippe mit dem Stall, die Glocken und die Kerzen, Tannenbäume, Lametta, Adventskränze noch und nöcher. Und da: ein Adventskalender, nein – eine ganze Armee von Adventskalendern kam dem Schriftsteller zu den Ohren raus. Und sie trugen alle miteinander so verheißungsvolle Titel wie: „Warmherzigkeit im Advent“, „Wollpullover im Advent“, „Ich krieg meine Tage im Advent“, „Meine Schreimomente im Advent“. Weihnachtslieder kamen ebenfalls heraus: Da tropften Schneeflöckchen und Weißröckchen auf den Boden. Die Weihnachtsbäckerei und Last Christmas. Es wollte gar nicht mehr aufhören. Bald war der ganze Boden übersät von Weihnachten. Die Putzfrau wollte schon den Boden wischen, da riefen die weihnachtlichen Lektoren: „Nein! Lasst uns all das, was dem Mann da aus den Ohren rauskommt, vorsichtig einsammeln und in eine kuschelige Reihenfolge bringen. Sicher kriegen wir selbst daraus noch ein Verkaufsprodukt zusammengestellt!“ Und tatsächlich. Die Lektoren vom Weihnachtsverlag sammelten all den heiligen Schnickschnack, der dem Mann aus den Ohren herausgekommen war, ein, sortierten ihn zwischen zwei Buchdeckel, schrieben außen drauf: „Mein Weihnachts-Ohratorium“ und verkauften es für 19,99 Euro pro Stück. Und weil schon das Cover voller Weihnachts-Bimbam war, erwarteten sie mit diesem Ohratorium den größten Verkaufsschlager des Jahres.

„Etwas Sinniges fehlt noch“, befanden die Lektoren und statteten dem Schriftsteller noch einen kurzen Besuch ab. Wie staunten sie, als sie an diesem Tag statt des weihnachtlichen Ohrenausflusses ein Leuchten in den Augen des Schriftstellers sahen. „Was ist das?“, fragten sie ihn sogleich. „Hat das auch etwas mit Weihnachten zu tun?“

„Das ist meine Sehnsucht nach dem Himmel“, antwortete der Schriftsteller. „Meine Freude auf den Tag, an dem ich mit Jesus abseits vom Getümmel einen warmen Kakao trinke und mit ihm über seine Vision mit dieser Welt plaudere.“

„Oh, wie schön“, schwärmten die Lektoren, „können Sie das bitte auch noch durch Ihre Ohren nach draußen schicken? Das würde den Inhalt zwischen den Buchdeckeln des Weihnachts-Ohratoriums noch prima aufwerten.“

„Nein“, sagte der Schriftsteller. „Das kommt mir ja nicht zu den Ohren raus.“

„Nicht? Hm. Fließt Ihnen das vielleicht doch noch aus der Feder heraus?“

„Auch nicht. Das trag ich in meinem Herzen. Und da bleibt es.“

Und dann schickte der Schriftsteller die Lektoren nach draußen, schloss die Tür und setzte einen Topf Milch auf.

(Auch wenn dem unbekannten Autor sonst nichts Weihnachtliches eingefallen ist, hat es diese Geschichte dennoch in den Adventskalender „Sternenleuchten im Advent“ vom Bibellesebund geschafft. Erhältlich HIER.)

Ich bete – und du bekehrst dich, ob du willst oder nicht!

Meistens kamen die schwierigen Fragen meiner Kinder völlig unangekündigt mitten im Alltag. Einmal saßen wir beim Tischgebet vor dem Abendessen. Unter anderem betete ich für Leute in der Familie und im Freundeskreis, dass Gott ihnen helfen sollte, zum Glauben an ihn zu kommen.

Nach dem Gebet fragte meine Tochter, damals 11 Jahre alt: „Warum beten wir eigentlich, dass Gott machen soll, dass andere zum Glauben kommen? Gott zwingt doch sowieso niemanden.“

Boing. Papa Harrys Gehirn ratterte. Tja, wieso? Würde Gott einen Menschen, der eigentlich nichts mit ihm zu tun haben will, gegen dessen Willen dazu bringen, Gott zu vertrauen? Nur weil ich für ihn gebetet habe?

Hm. So schnell hatte ich keine Antwort parat. Darüber musste ich selbst erst mal brüten. Als erstes kamen mir natürlich all die Berichte aus christlichen Büchern und Gottesdiensten in den Sinn, in denen jemand so lange für einen anderen gebetet hatte, bis derjenige Christ geworden war. Mein Gefühl sagte mir aber, bestimmt könnten mindestens so viele Leute berichten, dass sie für andere gebetet hätten und die waren keine Christen geworden.

Was sagt eigentlich die Bibel dazu? Gibt es hier Geschichten, Bibelverse oder gar Aufforderungen, die nahe legen, dass wir für den Glauben anderer beten sollen?

Jesus hat einmal zu Petrus gesagt: „Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhört.“ (Lukas 22,32). In Johannes 17 gibt es ein langes Gebet, in dem Jesus darum bittet, dass Gott den Glauben der Jünger bewahren soll. Okay. Schon mal beruhigend, dass Jesus sich bei Gott für den Glauben seiner Nachfolger einsetzt. Schön für mich und meinen Glauben. Aber setzt sich Jesus auch für den Glauben Nicht-Glaubender ein? Oder noch mehr: Gibt es Bibelstellen, in denen Menschen Jesus oder Gott bitten, dass andere Christen werden? Mir fallen keine ein. Paulus lobt in seinen Briefen immer wieder den Glauben der anderen und schreibt, wie dankbar er Gott dafür ist. Auch Jesus lobt den Glauben anderer. Und fordert zum Glauben auf: „Wer glaubt (und getauft wird), der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ (Markus 16,16 und so ähnlich an anderen Stellen). Hupsala. Jeder ist also selbst verantwortlich und es stehen jedem beide Optionen offen. Aber dann sagt Jesus so steile Sätze wie: „Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, der Vater zieht ihn.“ (Johannes 6,44, auch das wieder an vielen Stellen) Ist die Entscheidung also doch nicht so frei? Und wenn sie nicht frei ist, welchen Einfluss hat dann noch mein Gebet? Und wieder lese ich großspurige Gebetsverheißungen: „Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr’s empfangt, so wird’s euch zuteil werden.“ (Markus 11,24 und andere Stellen)

Also wie jetzt? Jeder ist selbst aufgefordert, sich für den Glauben an Jesus zu entscheiden. Gott zwingt niemanden. Also kann ich es mir auch sparen, für den Glauben anderer zu beten.

Obendrein kommen sowieso nur die zum Glauben, die Gott dazu bereit macht. Dann ist mein Gebet erst recht überflüssig. Oder?

Gleichzeitig fordert Jesus ausdrücklich zum Gebet auf. Und er will es erhören. Zumindest zieht er eine Erhörung ernsthaft in Erwägung, wie wir ja auch hin und wieder erleben. Dann kann mein Gebet also doch verändern: mich, die Welt, die Umstände, aber auch die Glaubenseinstellung meiner Freunde und Familienmitglieder. Oder?

Gestern habe ich meine Kinder noch mal auf diese Frage von damals angesprochen. „Was würdet ihr denn heute antworten?“, hab ich sie gefragt.

„Ich bete sowas nicht“, waren deren Antwort. „Aber ich bete, dass Gott mir zeigt, was ich dazu beitragen kann, um anderen Impulse zum Glauben zu geben. Und dass er mir Mut und die richtigen Worte schenkt, um den Leuten, die mir wichtig sind, von ihm zu erzählen.“

Ja, Donnerwetter. Warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen? Und zu dieser Einstellung fällt mir auch gleich eine Bibelstelle ein: Als die ersten Christen damals in Jerusalem von ihrem Glauben erzählt haben, sind sie sofort vor den jüdischen Rat zitiert worden, man drohte ihnen Strafen und Prügel an und verbot ihnen nachdrücklich, weiter von ihrem Glauben an Jesus zu reden. Die Gemeinde setzte sich sofort zusammen und betete: „Herr, du siehst, wie sich alle politischen und religiösen Verantwortungsträger gegen uns und vor allem gegen Jesus zusammenrotten und uns unter Druck setzen. Darum bitten wir dich …“ Was kommt jetzt? „… beruhige den Hohen Rat! Bring die Hohenpriester zur Vernunft! Schenk, dass die Römer und alle feindlich gesinnten Juden hier in Jerusalem zum Glauben finden!“ Nein. Das beten sie gar nicht. Sie beten: „… gibt uns, die wir dir nachfolgen wollen, die Kraft, mutig und ohne Angst weiter von dir zu reden! Und zeig du gleichzeitig, dass du ein mächtiger Gott bist, der Menschen heilen und den man im Alltag erleben kann!“ (Apostelgeschichte 4,29-30)

Also nichts von: „Bring die anderen zum Glauben!“, sondern: „Mach mich mutig, offen zu meinem Glauben zu stehen und davon zu reden.“

Ansporn für mich, so zu beten und mich von Gott so verändern zu lassen, dass ich auf genau die Menschen zugehen kann, die mir am Herzen liegen, und ihnen zu erzählen, warum der Glaube an Jesus für mich eine Bedeutung hat.

Menschen begegnen Jesus

Erlebe mit deiner Gruppe eine interaktive Reise durch das Leben von Jesus

Staunen in der Synagoge, essen und trinken bei der Hochzeit von Kana, sitzen im Boot auf dem See Genezarth – im Sinnenpark „Menschen begegnen Jesus“ begibst du dich eine Stunde lang auf die Spuren von Jesus aus Nazareth. Was hat dieser Mensch in seinem Umfeld bewirkt? Wo und wie wurden Menschen in seiner Nähe verändert? Was hat das Ganze mit uns heute, zweitausend Jahre später, zu tun?

Ab 4. September hast du 3 Wochen lang Zeit, alleine oder mit deiner Kinder- Jugend- oder Gemeindegruppe, mit Freundeskreis, Schulklasse, Konfirmandengruppe, Familienbande, Stammtisch, Verein, Kegelclub oder mit wem auch immer ins BLB-Zentrum zu kommen und in eine Welt vor unserer Zeit einzutauchen. Sieh, hör, fühle, schmecke und erlebe, was damals geschah und was das heute bei dir auslöst.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung ist notwendig. Weitere Infos und Anmelde-Funktion findest du HIER.