Der Schlunz mit neuem Gesicht

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2007 erschien der erste Band der Kinderbuch-Reihe „Der Schlunz“ zum ersten Mal. Nächstes Jahr feiert der Schlunz sozusagen seinen 10. Geburtstag! Dass sich die Bücher nach zehn Jahren immer noch so gut verkaufen, ist für alle, die daran beteiligt sind, eine große (und freudige) Überraschung.

Zu seinem Jubiläum haben Schlunz, Lukas und Nele nun ein Face-Lifting bekommen. Ein neuer Zeichner wurde beauftragt, den Freunden ein neues und zeitgemäßes Gesicht zu verleihen. So erhoffen wir uns, auch nach zehn Jahren noch mal ganz neue Leser für den Schlunz zu begeistern, an denen die Bücher bisher völlig vorübergezogen sind. Band 1, 2 und 6 kann man im Shop vom SCM-Brockhaus-Verlag jetzt schon bewundern. Wir hoffen, auch euch gefallen die neuen Buchcover. Ab Herbst werden also nach und nach alle Schlunz-Bände auf den neuen Stil umgestellt.

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Erinnerungsfoto aus Bickenbach

harry geblitzt

Schaut mal, wie schön es bei den Kinderbibeltagen in Bickenbach war. Ich hab extra ein Foto machen lassen. Leider in Schwarz/Weiß. Und dummerweise ist nicht so viel Landschaft drauf zu sehen, dabei war die in den Weinbergen der Bergstraße wunderschön. Und die Bäume blühten, wie man auf dem Foto leider nicht sieht. Auch die Kinder fehlen auf dem Bild, die so toll mitgemacht haben und so gute Gedanken in den Kleingruppen hatten. Ebenso ist die Leidenschaft in meinem Gesicht fast nicht zu erkennen. Man könnte fast sagen, dieser alte Mann auf dem Foto kann die Augen kaum offen halten. Also echt schlecht getroffen. Dabei hat das Foto dreißig Euro gekostet. Und dann so eine Qualität! Ich sollte mich bei dem Fotografenamt beschweren!

Der Schlunz im Odenwald

Ab heute, Dienstag, den 29. März, beginnen die Schlunz-Kinder-Bibel-Tage in der Grundschule in Bickenbach im Odenwald, veranstaltet von der EFG vor Ort. Ab morgen bin ich, Harry, auch dabei. Jeden Tag ab 15.00 Uhr wollen wir mit den Kindern Geschichten vom Schlunz hören, schlunzige Workshops besuchen und über die Fragen nachdenken, die der Schlunz über Gott, Jesus oder das Leben als Christ hat. Am Samstag treffen wir uns schon um 11.00 Uhr, erleben ein Schlunz-Geländespiel und essen auch zusammen zu Mittag. Am Sonntag um 10.00 Uhr findet der Familiengottesdienst zum Abschluss der Kinderbibeltage statt.

Wer in der Nähe wohnt oder jemanden kennt, der in der Nähe wohnt – herzliche Einladung!

Hans-Quick-Schule, Am Hintergraben 28, 64404 Bickenbach

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Wir sind das Volk! Mag sein – aber doch nicht wir Christen??

Und auch in dieser Passionszeit beschleicht mich wieder dieses Gefühl, dass da was nicht stimmt in unseren Palmsonntag-Predigten: „Ja, ja, die Volksmenge: Zuerst schreien sie: ‚Hosianna, gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn‘ und später schreien sie: ‚Kreuzige ihn‘!“ Und ich sitze da und denke: Ist das so? Waren das wirklich dieselben Leute, die zuerst hier, dann da mitgebrüllt haben? Sind die Leute wirklich so doof? Das wäre ja, so, als würde man über die Leute in Deutschland sagen: „Ja, ja, die Volksmenge: Zuerst rufen sie den Flüchtlingen mit großen Bannern zu: ‚Willkommen in Deutschland!‘ und später wählen dieselben Leute die AfD und rufen: ‚Hilfe, unser Land wird islamisiert‘.“

Ist das bei uns so?

Na gut, es kann sein, dass sich einige von der ersten Masseneuphorie in die spätere Massenhysterie treiben lassen. Aber sind da nicht immer noch Tausende von Freiwilligen, die unermüdlich den Flüchtlingen helfen, ihnen Kleidung und Wohnungen geben, Deutsch unterrichten, Regeln und Formulare erklären und die niemals rechtspopulistische Buh-Rufe unterstützen würden? Und gleichzeitig sind da die anderen, die besorgt rufen: „Weg mit denen!“?

Ich glaube, auch in Jerusalem vor 2.000 Jahren hat es beides gegeben: Die Jesus-Zujubler, die bei seinem Einzug auf dem Esel kapiert haben, dass Gott hier gerade was Neues einrichtet. Und die Gerne-Pöbler, die sich schnell von einer „Wir-kapieren-zwar-nix-aber-wir-brüllen-mal-laut-mit“-Welle erfassen lassen. Dabei ist mir noch nicht mal klar, ob alle „Kreuzige ihn“-Rufer überhaupt wussten, wer da vorne gekreuzigt werden sollte und warum. Genauso fraglich ist, ob alle „Hosianna“-Rufer die ganze Tragweite dessen, was da gerade vor sich ging, kapierte.

Also?

IMG_20160323_124552Es gibt sie beide: Die Masse der „Hurra“-Rufer und die Masse der „Buh“-Rufer. Und beide Massen springen auf Wellen auf, die irgendwo ihren Anfang hatten: die eine bei einem Mann, der Liebe predigte und jetzt auf einem Esel saß, die andere bei einer Gruppe Männern, die von Neid, Hass und Ablehnung getrieben waren.

Es gibt sie auch heute: Die Masse der Leute, die sich von Angstmachern und Hasspredigern anstecken lassen. Und die Masse der Leute, die sich von .. ähm … einem Liebe-Prediger auf einem Esel anstecken lassen? Nein. Ich wollte sagen, die sich von fröhlichen, überzeugten Christen anstecken lassen, die sich ihrerseits von dem Mann auf dem Esel begeistern lassen … nee, stimmt auch nicht … Also, ich meinte die Masse der Leute, die sich von braven Christen mitreißen lassen, die am Karfreitag in ihrem Gottesdienst sitzen, die Bibel irgendwie wichtig finden und die sonst weder am Arbeitsplatz, noch in der Familie irgendwie christlich auffallen wollen. Genau. Das wollte ich sagen.

Also lasst uns weiterhin offensiv unsere gekränkten Eitelkeiten nach außen tragen, weil zum Beispiel in der Gemeinde jemand anderes den Job gekriegt hat, den ich auch gut gekonnt hätte. Lasst uns weiterhin meckern, wenn der Nachbar den Mülleimer nicht ordentlich an die Straße gestellt oder zu bescheuert geparkt hat. Lasst uns den Mund aufreißen über ungeistliche Osterfeuer, falsche Musik im Gottesdienst, bibeltreue Frömmigkeit und das richtigste Bibelverständnis. Und lasst bl0ß nicht die sich selbst vergessende Liebe von der Leine, die den anderen höher achtet als sich selbst und die an Menschlichkeit und Versöhnung glaubt inmitten einer Welt voller Angst und Ungewissheit! Wo kämen wir denn da hin, wenn man die Christen an ihrer Liebe erkennen würde! Das könnte ja eine Welle geben, die nachher keiner mehr steuern könnte! Wir Christen könnten das Volk sein … oder es zumindest prägen! Aber ob unsere Kanzlerin dann immer noch sagen würde: „Wir schaffen das“? Nee, nee. Immer schön die Kirche im Dorf und die Bibel im Kämmerlein lassen.

In diesem Sinne: Frohe Ostern. Der Herr ist auferstanden. Die Versöhnung lebt. Aber psst, nicht weitersagen.

Jetzt schon mal an Weihnachten denken …

Okay, zuerst kommt Ostern. Aber Ruck-Zuck ist schon wieder Advent. Und da wir gerade in der Erstellung der neuen Bücher, Cover und Kataloge sind, kann ich euch jetzt schon mal ganz stolz das Titelbild für den nächsten Weihnachtskrimi vorstellen: „Flucht aus dem Adventskalender“.

Flucht aus dem Adventskalender Cover

Wie das bei so billigen Adventskalendern üblich ist: Zuerst fallen die Schokoladentäfelchen aus der Form und kullern in der Pappschachtel herum und dann fallen sie auch noch komplett raus. Was wir Menschen normalerweise nicht mitrkiegen: Unter den Schokoladentäfelchen entbrennt hin und wieder ein mächtiger Krieg. Besonders der unterkühlte Schneemann und der oberschlaue Nikolaus geraten unentwegt in bitterbösen Schokoladenstreit. Da kann der Engel vermitteln, wie er will: Letztlich müssen sie zusehen, dass sie schnell wieder in ihre Pappschachtel kommen, bevor die schokoladengeile Katze zugreift.

Eher schräg als kriminell, aber auf jeden Fall sehr lustig zu lesen. Nicht nur für Kinder. 🙂

Der Schlunz an historischen Stätten

Es ehrt mich, an ganz besonderen Orten den Schlunz präsentieren zu dürfen. Gestern und vorgestern war ich in Weißenfels in Sachen-Anhalt. Das war auch schon sehr schön. Heute bin ich quasi auf den Spuren von Stefan Raab unterwegs. In Auerbach. Was Auerbach mit Stefan Raab zu tun hat?

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Schlunzbuch trifft Musical

Momentaufnahme Alex Harry Musical

Gestern saßen Alex Lombardi und ich zusammen und haben die letzten Feinheiten für das Schlunzmusical, die Lieder, die Texte, das Mitarbeiterheft besprochen. Und ich glaub, ich kann ohne zu lügen behaupten, dass wir uns schon ziemlich auf das gemeinsame Projekt freuen.

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Neues aus der Harry-Fabrik

Das neue Jahr ist schon voll am Laufen und es wird Zeit, dass ich einen kleinen Einblick gebe, was ich in diesem Jahr alles vorhabe, rauszubringen. Am liebsten hätte ich schon ein paar Bilder als Vorschau gezeigt. Aber die gibt es leider noch nicht.

1.) Der Schlunz – das Musical

Ich bin sehr froh, zusammen mit Alex Lombardi („Wort des Lebens“; er ist mit ganz vielen eigenen Musicalproduktionen unterwegs wie „Lisas Weihnachtsfreude“, „Maria, ein Mädchen aus Nazareth“ usw.) und Gregor Breier (auch WDL) ein Musical entworfen zu haben, mit dem einerseits Alex und ich herumtouren und es in Schulen und Gemeinden einüben und aufführen können, das aber auch so konzipiert ist, dass es Gemeinden und Schulen in eigener Regie auf die Bühne bringen können. Zurzeit schreibe ich am Arbeitsheft für Lehrer und Mitarbeiter, in dem sich auch Stundenentwürfe befinden, mit denen man die unterschiedlichen Themen aufgreifen kann, die in dem Musical behandelt werden.

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2.) Ben und Lasse – ein neuer Fall

Nachdem die ungleichen Brüder Ben und Lasse in den vergangenen zwei Jahren jeweils einen Kriminalfall rund um Weihnachten gelöst haben („Schmuggler unterm Kirchendach“, „Stille Nacht – unheimliche Nacht“), bekommen sie in diesem Jahr eine eigene, große, von Weihnachten unabhängige Geschichte. Und wieder versuchen sie auf eigene Faust die Welt zu retten.

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3.) Dreifache Weihnachten

Wie in den letzten Jahren hab ich mich auch dieses Jahr wieder überreden lassen, mir eine Fortsetzungsgeschichte in 24 Teilen für die Adventszeit aus den Fingern zu … äh, ich wollte sagen: … habe ich die Freude, eine weitere noch nie da gewesene Geschichte zu erzählen, die die Weihnachtsbotschaft in noch nie gehörter Weise in die Kinderherzen trägt. Natürlich gehört auch wieder eine entsprechend dazu passende Hör-CD dazu. Und drittens ein Krippenspiel, das man sich ab Spätsommer wieder kostenlos auf unserer Homepage runterladen kann. Hat ja schon Tradition.

4.) M. Luther und der Schrecken der Wartburg

Ein schrecklich schreckliches Puppentheater, das erst 2017 fertig sein muss (aus gegebenem Anlass), und das in drei Versionen drei Zielgruppen erreichen soll: erstens als lustiges Puppentheater für Kindergärten und andere Kindergruppen, in dem die Geschichte der Reformation auf lustige und kindgerechte Weise nacherzählt wird. Zweitens als schräges Puppentheater, das ältere Kinder (8-12) dazu auffordert, mitzumachen, nachzudenken, aktiv zu werden, ins Geschehen einzugreifen und selbst Stellung zu beziehen zu den Themen wie „meine persönlichen Thesen“, „meine Traum-Gemeinde“ und den eigenen Zugang zur Bibel. Drittens als abgefahrenes Luther-Kabarett für Familie und Gemeinde, in dem Kleb Klauser und Gausula Gunde 500 Jahre alte Nachrichten auf groteske Weise in die heutige Zeit zerren und damit beweisen: Es wird höchste Zeit für weitere 95 Thesen!Luther und Tetzlaff

Es bleibt also spannend. Und ich freu mich drauf. 🙂

Sehen wir uns in 2016?

Hier meine Termine, wo ich dieses Jahr unterwegs bin. Nicht überall, wo Harry draufsteht, ist Schlunz drin.

03.02. Kontaktstunde in der Ev. Schule 53757 St. Augustin Hangelar
04.02. Zauberprogramm im Kindergarten Regenbogen 51709 Marienheide
12.02. Lesung August-Hermann-Francke-Schule in 22159 Hamburg/Berne. INFO
12.-14.02. Schlunz-Wochenende in der Kreuzkirche 22926 Ahrensburg. INFO
24.02. Lesung in der Freien Ev. Schule 58135 Hagen. INFO
01.-02.03. Aktionstage in der Freien Ev. Schule 06667 Weißenfels. INFO
03.03. Lesung in der Alpha-Buchhandlung 08209 Auerbach
04.-06.03. Schlunz-Wochenende in 08223 Werda
06.03. Familiengottesdienst in 09075 Großwaltersdorf. INFO
30.03.-03.04. Kinderbibeltage in 64404 Bickenbach
06.04. Fortbildung für Erzieherinnen in Gummersbach
24.-26.06. Schlunzfreizeit in Marienheide. INFO
04.-16.07. Kibi-Ferientreff am Strand in Neuharlingersiel. INFO
28.07.-06.08. Kinderfreizeit in Plön. INFO
07.-11.09. Kinderbibelwoche in 91575 Windsbach

Also. Sehen wir uns hier irgendwo? Wär cool. 🙂
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Gott-Mama-Heile-Heile-Gänschen-Jahreslosung 2016?

Die Jahreslosung 2016 birgt viel Potential für allgemeingültiges Pastoren-Bla-Bla. Du bist am Boden zerstört? Nicht schlimm – Gott tröstet. Amen.

Ich kann mich erinnern, dass dieser Vers 2008 schon einmal Monatsspruch war. Ich weiß das deswegen noch, weil meine Frau damals dazu einen 5-zeiligen Input für ein Monats-Infoblatt unserer Kirchengemeinde  schreiben sollte. „Ach, so ein schöner und anschaulicher Bibelvers“, dachte sie fröhlich und wollte schon ein paar süße Gott-Trostpflaster-alles-wird-gut-Worte in den Computer hämmern. Aber plötzlich stockte sie und unterbrach sich in ihrem Schreibfluss: Ist es denn überhaupt so, dass Gott wie eine Mutter tröstet?

Als wir beide uns darüber unterhielten, fielen uns spontan einige Menschen aus unserem Freundeskreis ein, denen es wirklich schlecht ging und die nicht das Gefühl hatten, von Gott mütterlich getröstet zu werden. Die netten Vergleiche: „Gott nimmt dich in den Arm“ oder „Gott macht dir Mut“ klangen so platt und abgegriffen angesichts von Leid und Hoffnungslosigkeit in unserer direkten Umgebung. Die großspurigen Andachtsworte wurden kleinlauter.

 

Beim Mittagessen fragte ich unsere Kinder daraufhin ganz unbefangen: „Sagt mal, wie tröstet denn eine Mutter?“

Unsere Kinder waren 2008 natürlich auch entsprechend jünger: 9 und 7. Sofort purzelten die Antworten: „Sie fragt, was denn los ist.“ – „Sie nimmt in den Arm.“ – „Sie streichelt über den Kopf.“

„Okay“, sagte ich und las ihnen den Bibelvers aus Jesaja 66,13 vor: „Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ Dann fragte ich die Kinder nach ihrer Meinung: „Wie tröstetGott denn? Er kann ja nicht in den Arm nehmen und über den Kopf streicheln.“

Unsere Tochter überlegte eine Weile und sagte dann: „Aber er kann es uns ins Herz sagen. Er kann uns ins Herz sagen, dass er da ist.“

„Und wie sagt Gott das ins Herz?“, bohrte ich weiter.

„Wenn man es plötzlich einfach weiß.“

Ich war beeindruckt von dieser kindlich-einfachen Weisheit. Trotzdem hatte ich immer noch die Freunde vor Augen, die genau das eben nicht wussten – oder die es in ihrer Situation einfach nicht wahrnehmen oder glauben konnten. Doch dann fügten die Kinder von ganz allein noch hinzu: „Gott kann ja auch einen schicken und der kann einen in den Arm nehmen und trösten.“

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Hm. Das stimmt natürlich. Wir Menschen als Gottes tröstende Arme. Wir können uns gegenseitig zuhören, Mut machen oder einfach nur da sein und damit Gottes Lächeln, Kopfstreicheln und Wunden-Pusten weitergeben. In Mamas Auftrag sozusagen. So ähnlich hat es meine Frau damals dann in das Infoblatt geschrieben. Diese Antwort löst natürlich immer noch nicht alle Probleme. Aber aus dem Mund unserer Kinder wirkte diese Aussage auf mich zumindest wesentlich vertrauensvoller und immerhin nicht so aufgeblasen wie manche schnell aufgesagte Vertröstung.

Immer, wenn ich in diesen Tagen die Jahreslosung höre, muss ich an das kurze Tischgespräch von damals denken. Und ich dachte, ich werf das im Wust der Jahreslosung-Auslegungen einfach mal mit in die Arena. Ich wünsch euch allen für 2016 zu jeder Zeit Gottes stellvertretende Tröster, wenn es euch nicht gut geht. Und ich wünsch euch, dass ihr eure Augen, Arme, Hände und Mama-Lächeln im Auftrag des großen Papas (der auch eine große Mama ist) für diejenigne bereit haltet, die es brauchen.